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veröffentlicht:
11.08.2011
Judith Burger

Geschrieben von Judith Burger unter Handel
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Das belegen die Juli-Zahlen des ECC (E-Commerce-Center) Konjunkturindex. Um die aktuelle Situation des deutschen Online-Handels adäquat abbilden zu können, nimmt das ECC Handel in Zusammenarbeit mit den Partnern Tradoria und Trusted Shops (e-KIX), Postbank P.O.S. Transact und EHI Retail Institute (d-KIX) sowie Hermes (s-KIX) eine monatliche Befragung vor.

Wie in den Vormonaten bleibt der s-KIX bezüglich aktueller 95,0 Punkte und erwarteter 96,6 Punkte weitestgehend stabil. Auch der e-KIX erholt sich weiterhin und erreicht mit 97,6 Punkten den höchsten Wert seit vier Monaten. Der e-KIX bezüglich der erwarteten Umsätze steigt ebenfalls und landet bei 96,8 Punkten. Diese gemeinsame Aufwärtsbewegung lässt eine weiterhin anhaltende positive Entwicklung der Umsätze im E-Commerce im dritten Quartal erahnen. Darauf lässt auch das Ergebnis des d-KIX schließen, der sich weiterhin sehr stabil auf einem hohen Niveau von 96,3 Punkten bezüglich der aktuellen Umsätze hält und 95,7 Punkte erwartet.

Zur Monatsfrage stand außerdem zur Debatte, wie sich Onlinehändler vor Zahlungsausfällen schützen. Dabei kam heraus, dass innovative und internetgerechte Zahlungsverfahren zu deutlichen Umsatzsteigerungen führen. Prepaid-Kartenzahlungsverfahren haben sich dagegen noch nicht recht durchsetzen können, immerhin jeder Zehnte bietet diese aber bereits an. Etwa ein Drittel der Befragten bietet - je nach Kundengruppe – unterschiedliche Zahlungsverfahren an, um sich so vor Zahlungsausfällen zu schützen. Gut jedes vierte Unternehmen verzichtet grundsätzlich auf Rechnungs- oder Lastschriftzahlung und jedes fünfte Unternehmen verkauft ausschließlich über Vorkasse. Alarmierend ist das Ergebnis, dass noch jedes zehnte Unternehmen angibt, bislang keine Maßnahmen zum Schutz vor Zahlungsausfällen getroffen zu haben.

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