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Der frühe Vogel

Bitcoin fällt unter 4.000 Dollar und verliert Miner

Veröffentlicht: 27.11.2018 | Autor: Michael Pohlgeers | Letzte Aktualisierung: 27.11.2018 | Gelesen: 844 mal
Bitcoin-Zeichen auf einer Platine

Die Bitcoin scheint in einer ihrer größten Krisen zu stecken. Seit Wochen befindet sich der Kurs der Kryptowährung im Abwärtstrend, am Sonntag fiel er schließlich unter 4.000 Dollar, wie Heise Online berichtet. Auf der Handelsplattform Bitstamp sank der Kurs auf 3.474 Dollar und erreichte damit den tiefsten Stand seit September 2017. Der Online-Dienst Coinmarketcap ermittelte einen aktuellen Marktpreis von rund 3.680 Dollar.

Die Probleme scheinen sich allerdings durch den gesamten Krypto-Markt zu ziehen: Auch andere Digitalwährungen wie Ripple oder Ether waren am Sonntag eingebrochen, konnten sich zum Wochenstart aber wieder fangen.

Die Bitcoin hatte im Dezember 2017 ihren Höchststand mit 20.000 Dollar erreicht. Der Kurs ist seitdem um 80 Prozent eingebrochen – allein seit Mitte November dieses Jahres liegen die Verluste bei knapp 40 Prozent. Dass die Bitcoin derart an Wert verloren hat, schreckt nun auch die Miner ab: Sie können offenbar nicht mehr gewinnbringend nach Bitcoins schürfen. Vor allem kleinere Mining-Farmen, in denen professionell Bitcoins geschürft werden, schalten ihre Rechner ab und ziehen sich derzeit aus dem Geschäft zurück.

Ohio akzeptiert Bitcoin zur Begleichung von Steuerschulden

Obwohl die Kryptowährung derzeit in der Krise steckt, hat sich der US-Bundesstaat Ohio entschieden, Bitcoin als Zahlungsmittel bei der Begleichung von Steuerschulden zu akzeptieren. Wie t3n.de berichtet, sei das bislang „auf eine Reihe von Unternehmenssteuern begrenzt“, in einer späteren Phase sollen aber auch Privatpersonen ihre Steuerschulden mit Bitcoin begleichen können.

Apple Pay: Die Gerüchteküche brodelt wieder

Wann startet Apple Pay in Deutschland? Diese Frage beschäftigt die Finanzbranche stark, auf der deutschen Landingpage für den mobilen Bezahldienst prangt nach wie vor ein “Kommt bald”. Nach Angaben von t3n.de wurde ursprünglich der 19. November als Stichtag gehandelt. Nun soll das Magazin ifun aber Insiderinformationen erhalten haben, die von einem Apple-Pay-Start in dieser Woche sprechen.

Amazon Restaurants macht in London dicht

Vor zwei Jahren hatte Amazon seinen Essenslieferdienst Amazon Restaurants in London gestartet. Doch nun hat sich der Konzern offenbar dazu entschlossen, das Experiment zu beenden: Am Montag, den 3. Dezember, soll der Dienst eingestellt werden. Das habe Amazon seinen Kunden per E-Mail mitgeteilt, wie TechCrunch berichtet. Amazon musste in London mit Deliveroo und Uber Eats konkurrieren und konnte sich in diesem hart umkämpften Markt offenbar nicht behaupten. Amazon Restaurants ist aber noch in einigen US-Städten verfügbar.

Über den Autor

Michael Pohlgeers Experte für Marktplätze

Micha gehört zu den „alten Eisen“ in der Redaktion und ist seit 2013 Teil der E-Commerce-Welt. Als stellvertretender Chefredakteur hat er die Themenauswahl mit auf dem Tisch, schreibt aber auch selbst mit Vorliebe zu zahlreichen neuen Entwicklungen in der Branche. Zudem gehört zu er zu den Stammgästen in den Multimedia-Formaten OnAir und OnScreen.

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