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Der frühe Vogel

Die Black-Friday-Rabattschlacht beginnt

Veröffentlicht: 23.11.2018 | Autor: Michael Pohlgeers | Letzte Aktualisierung: 23.11.2018 | Gelesen: 841 mal
Black Friday Rabattschild

Heute ist Black Friday! Der Schnäppchen-Tag, an dem viele Händler mit teils enormen Rabatten um die Gunst der Kunden werben, gilt als Startschuss für das Weihnachtsshopping. „Aktionstage wie der Black Friday oder der Cyber Monday werden immer wichtiger für den Handel“, meint der Marketing-Experte Martin Fassnacht von der Wirtschaftshochschule WHU, wie die Internet World berichtet. Auch Marc Appelhoff, Co-Chef von Home24, sieht großes Potenzial für den Schnäppchen-Tag: „Der Black Friday hat das Potenzial, der neue Winterschlussverkauf zu werden.“

Ganz unumstritten ist der Black Friday aber nicht: Gerrit Heinemann von der Hochschule Niederrhein meint, dass die Preisnachlässe zu Beginn des Weihnachtsgeschäfts „eigentlich keinen Sinn“ ergeben. Kai Hudetz vom IFH Köln sieht aber keine andere Möglichkeit für Händler: „Wer nicht mitmacht, muss befürchten, am Ende auf seinen Waren sitzen zu bleiben.“

Der Black Friday gilt mittlerweile als Höhepunkt eines längeren Rabattzeitraums. Sowohl Amazon als auch Ebay haben die Rabattschlacht auf eine ganze Woche ausgeweitet. Amazon hat mit dem Cyber Monday am nächsten Montag den nächsten Rabatt-Tag im Programm. Für Ebay ist der Black Friday der Startschuss zum CyberWeekend. Die Kunden sollen in den kommenden Tagen zahlreiche Deals finden, verspricht der Marktplatz.

Facebook will das Datenschutz-Bußgeld nicht zahlen…

Im Cambridge-Analytica-Skandal hat Facebook eine Bußgeld-Höchststrafe erhalten: Großbritannien verhängte eine Strafzahlung in Höhe von 560.000 Euro gegen das soziale Netzwerk. Doch wie t3n.de nun berichtet, will Facebook diese Summe nicht zahlen. Das Unternehmen habe Widerspruch gegen das Bußgeld eingelegt. Die Begründung: Es gebe bislang keine Beweise, dass Daten britischer Nutzer betroffen waren. Facebook forderte zudem, den Umgang der Menschen mit Daten im Netz grundsätzlich zu klären. Denn theoretisch dürften Nachrichten und E-Mails nicht ohne Einverständnis aller Beteiligten weitergeleitet werden, so die Argumentation des Netzwerks. Aber genau das würden MIllionen Menschen täglich überall im Netz machen.

...akzeptiert aber eine Steuer-Nachzahlung in Millionen-Höhe

In Italien zeigt sich Facebook dagegen zahlungsfreudiger. Zumindest hat das Unternehmen Spiegel Online zufolge in dem Land zugestimmt, mehr als 100 Millionen Euro Steuern an den italienischen Fiskus zu zahlen. Italien hatte eine Untersuchung wegen Steuerhinterziehung gegen Facebook eingeleitet – die Nachzahlung soll nun dazu dienen „den Rechtsstreit bezüglich der Steueruntersuchung durch die Finanzaufsicht zu beenden“. Auch Amazon, Google und Apple hatten in Italien bereits Steuern in mehrfacher Millionenhöhe nachgezahlt.

Über den Autor

Michael Pohlgeers Experte für Marktplätze

Micha gehört zu den „alten Eisen“ in der Redaktion und ist seit 2013 Teil der E-Commerce-Welt. Als stellvertretender Chefredakteur hat er die Themenauswahl mit auf dem Tisch, schreibt aber auch selbst mit Vorliebe zu zahlreichen neuen Entwicklungen in der Branche. Zudem gehört zu er zu den Stammgästen in den Multimedia-Formaten OnAir und OnScreen.

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