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Beta-Phase

HB Marketplace: Händlerbund startet eigene B2B-Plattform

Veröffentlicht: 29.11.2018 | Autor: Michael Pohlgeers | Letzte Aktualisierung: 29.11.2018 | Gelesen: 1434 mal
B2B-Symbolbild

Mit dem HB Marketplace stellt der Händlerbund eine B2B-Plattform bereit, die Händler bei der Professionalisierung unterstützt, wie COO Tim Arlt erklärt. Dort finden Online-Händler künftig alles rund um den E-Commerce – von Rechtstexten und Software über passende Dienstleister bis hin zu Bürobedarf und Verpackungsmaterial. 

Zum Start der Beta-Phase bieten zunächst ausgewählte Händlerbund-Mitglieder und Partner ihre Waren über die Plattform an – der HB Marketplace wird sich in Zukunft aber sowohl auf Kunden- als auch Verkäuferseite für alle B2B-Unternehmen mit einem passenden Sortiment öffnen.

„Was wir vor zehn Jahren mit einem Faxgerät und einer handvoll Mitarbeitern begonnen haben, ist heute ein riesiges Netzwerk geworden“, erklärt Händlerbund-COO Tim Arlt. „Genau das bilden wir jetzt als HB Marketplace ab und stellen es der Community zur Verfügung.“ Ziel der Plattform ist es, ein Umfeld zu schaffen, in dem Händler alles finden können, um sich und ihr Geschäft weiter zu professionalisieren.

Im Laufe der kommenden Wochen und Monate werden weitere Händler und Kategorien aufgenommen werden. „Anbieter, Händler und Experten, die teilhaben wollen, sind herzlich willkommen“, erklärt der Händlerbund-COO. Der Händlerbund selbst wird auf dem HB Marketplace nur seine eigenen Produkte, wie etwa die Mitgliedschaftspakete oder Tickets für seine Veranstaltungen anbieten. Auch das Onlinehändler Magazin wird über den HB Marketplace verkauft.

Zusätzlicher Vertriebskanal für Händlerbund-Mitglieder

Die Plattform bietet in erster Linie den Mitgliedern des Händlerbundes einen zusätzlichen Vertriebskanal. Sie zahlen keine Grundgebühr, sondern nur eine kategorieabhängige Provision bei einem Verkauf, wie Tim Arlt erklärt. Die Provision reicht dabei von fünf Prozent für Geräte und Elektronik, über 12 Prozent für physische Produkte bis hin zu 20 Prozent für Software und Events. Den Kunden werden ebenfalls keine Anmeldekosten oder Grundgebühr entstehen.

Als Zahlungsmittel stehen zum Start PayPal, Kreditkarte (Visa und Mastercard) sowie Lastschrift zur Verfügung. Der Kaufvertrag wird dabei direkt zwischen Kunde und Verkäufer geschlossen – lediglich das Payment läuft über die Plattform.

Das E-Commerce-Netzwerk soll digital abgebildet werden

Der HB Marketplace ist dabei nur ein Teil eines größeren Projekts, dass in nächster Zeit nach und nach ausgerollt wird, wie Arlt weiter erklärt: „Wir haben die gesamte Infrastruktur des Händlerbundes in ein digitales Netzwerk integriert. Der Mitgliederbereich wird auch neu gestaltet und alle Services in eine all-in-one-Lösung gepackt. Um den Gedanken eines großen 360 Grad E-Commerce-Netzwerkes auch digital abzubilden, laden wir jetzt Mitglieder und Partner ein, es gemeinsam zu nutzen und zu gestalten.“

Derzeit befindet sich der HB Marketplace noch in einer Beta-Phase. Der Händlerbund ruft die bereits angeschlossenen Händler und die Business-Kunden dazu auf, Feedback und Anregungen zu geben. DIe Plattform steht bereits B2B-Käufern für den Einkauf offen – Händler, die ihre Produkte ebenfalls über den HB Marketplace anbieten wollen, können sich bereits vormerken lassen. Anfragen und Feedback können direkt an [email protected] gesendet werden.

Über den Autor

Michael Pohlgeers Experte für Marktplätze

Micha gehört zu den „alten Eisen“ in der Redaktion und ist seit 2013 Teil der E-Commerce-Welt. Als stellvertretender Chefredakteur hat er die Themenauswahl mit auf dem Tisch, schreibt aber auch selbst mit Vorliebe zu zahlreichen neuen Entwicklungen in der Branche. Zudem gehört zu er zu den Stammgästen in den Multimedia-Formaten OnAir und OnScreen.

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