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| Kategorie: Start-Ups

"Wenn Sie in die Zukunft blicken, können Sie nicht erkennen, wo Zusammenhänge bestehen. Das wird erst in der Rückschau möglich. Das heißt, Sie müssen darauf vertrauen, dass sich die einzelnen Mosaiksteinchen in Ihrer Zukunft zu einem Gesamtbild zusammenfügen. Sie müssen auf irgendetwas vertrauen - Ihr Bauchgefühl, das Schicksal, das Leben, Karma, egal was."

Diese Worte entspringen der Rede, welche Steve Jobs bei der Abschlussfeier der Stanford Universitiy im Juni 2005 an die jungen Absolventen richtete. Nur selten sprach Jobs so persönlich über sich und seinen Weg zum Erfolg. Sie verkörpern sein legendäres Selbstvertrauen und seine untrügliche Intuition. Die Ideen für seine Produkte haben ihre Wurzeln allein in seiner visionären und instinktiven Schaffenskraft, nicht in Ergebnissen von Marktforschungen und Trendstudien. Sein „Bauchgefühl" lies ihn dabei nur selten im Stich. Zum Erfolg seiner Produktideen trugen auch sein Perfektionismus und die ständige Kontrolle der Entwicklung bis ins letzte Detail bei. Sein temperamentvolles Auftreten macht ihn bei der Durchsetzung seiner Vorstellungen intern berüchtigt.

Die leibliche Mutter von Steve Jobs war eine alleinstehende Studentin, welche ihn nach seiner Geburt zur Adoption frei gab. Adoptiert wurde er von einem Paar in Silicon Valley. Nachdem er in seiner Teenagerzeit mit Drogen experimentierte und die Universität nach nur 6 Monaten abbrach, jobbte er um sich seinen Lebensunterhalt zu verdienen.

Angefangen hat die Erfolgsgeschichte von Steve Jobs in der Garage seiner Adoptiveltern. Hier gründete er gemeinsam mit seinem Kumpel Steve Wozniak im Jahr 1976 die Firma Apple. Die Rollen waren klar verteilt: Wozniak übernahm den technischen Part, Jobs das Geschäftliche. So überredete er einen örtlichen Elektrohändler 50 Exemplare des Apple I zu kaufen und sie konnten ihr Startkapital von gerade mal 1300 Dollar schnell vervielfachen. Bereits der Apple II wird zum Verkaufsschlager, worauf im Jahr 1984 der Mac folgt. Apple setzt mit der grafischen Oberfläche des Computers neue Maßstäbe. Zu diesem Zeitpunkt ist Steve Jobs bereits eine berühmte Persönlichkeit und im Alter von 23 Jahren Millionär. Mit 25 hat er schon mehr als 100 Millionen Dollar verdient. Geld und Statussymbole waren allerdings nie ein Grund für seine Arbeit: „Aber es war nicht wichtig, weil ich es niemals für das Geld getan habe."

Seine Arbeit bei Apple wurde 1985 unterbrochen. Apple feuerte Steve Jobs nach internen Streitigkeiten. Dieser herbe Rückschlag beschäftigte ihn über Monate hinweg. Mit Next baute er ein neues Computerunternehmen auf und kauft 1986 das Animationsstudio Pixar für 5 Millionen Dollar. Beim Verkauf der Firma im Jahr 2007 zahlt Walt Disney 7,4 Milliarden Dollar.

Seit 1995 leitet Jobs wieder die Firma Apple und verhindert damit den drohenden Absturz des Unternehmens. Durch das Zutun von Jobs gelingt es, die Apple-Geräte wieder als Hilfsmittel und Statusobjekt für kreative Menschen zu verkaufen. Die Konsumentenelektronik des neuen Jahrtausends wird geprägt von Erfindungen, wie dem iPod, dem iPhone und dem iPad. Steve Jobs ist nicht nur Retter und Visionär des Unternehmens Apple, sein Name steht inzwischen als ein Synonym des Unternehmens.

Der Erfolg von Steve Jobs wurde schließlich von seinem eigenen Körper gestoppt. Schon 2004 wurde bei ihm Krebs diagnostiziert, was ihn später zu einigen Monaten Pause zwang und schließlich zu dessen Tod führte.

Die eingangs zitierte Stanford-Rede reflektiert Jobs Auseinandersetzung mit seiner Krankheit: "Mir ins Gedächtnis zu rufen, dass ich bald sterbe, ist das wichtigste Hilfsmittel, um weitreichende Entscheidungen zu treffen. Fast alles - alle Erwartungen von außen, jegliche Art von Stolz, alle Angst vor Peinlichkeit oder Versagen - das alles fällt im Angesicht des Todes einfach ab. Nur das, was wirklich zählt, bleibt. Sich daran zu erinnern, dass man eines Tages sterben wird, ist in meinen Augen der beste Weg, um nicht zu denken, man hätte etwas zu verlieren. Man ist bereits nackt. Es gibt keinen Grund, nicht dem Ruf des Herzens zu folgen."

Geschrieben von Redaktion
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