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Diese Fehler sollte man im M-Commerce vermeiden

Veröffentlicht: 06.03.2013 | Geschrieben von: Redaktion | Letzte Aktualisierung: 13.06.2013

Dem mobilen Handel, kurz M-Commerce, steht eine große Zukunft bevor. Bereits 2013, so meinen Experten, werde jeder zweite Online-Kauf über ein mobiles Gerät getätigt. Diesem Trend kann sich auf Dauer kein Versandhändler entziehen. Doch wer sich für den M-Commerce entscheidet, sollte auf einige Dinge Acht geben.

M-Commerce steht in einer prekären Beziehung zu Usern, die aus Frustration mit mobilen Apps ihrer Wut in sozialen Netzwerken Luft machen. StorefrontBacktalk-Autorin Evan Schuman ist der Ansicht, dass User, die schlechte Erfahrungen mit M-Commerce-Anwendungen gemacht haben, zögern werden, erneut eine App zu kaufen oder herunterzuladen. Diese User machten sich nicht die Mühe, herauszufinden, was falsch gelaufen ist, und kämen nie wieder auf die Anwendung zurück.

Sicherheits-Pannen und Datenlecks

Viele User üben Zurückhaltung bei M-Commerce-Technologien wie W-Lan. Vikram Tiwathia von Indian Industry, behauptet, dass die User nur dann M-Commerce nutzen, wenn sie die Transaktion auf ihren eigenen Geräten durchführen können. Kabellose Handheld-Geräte sind anfällig für Sicherheits-Pannen und bei PDAs treten Datenlecks durch Infrarot-Ports auf. Ein Anreiz, der die Angst überwinden lässt, sind Rabatte auf Wi-Fi-Käufe.

Mobilfunknetze können nur eine gewisse Menge an Datenverkehr verarbeiten. Gegen Überlastungen kann sich eine IT-Abteilung auch durch den Ausbau der Bandbreite nicht vorbereiten. Um eine Überlastung durch Promotion-Kunden zu vermeiden, können Online-Händler ihre Angebote und Promotion-Einladungen staffeln, so dass die Scharen von Kunden nicht gleichzeitig das Netz belasten und einen Absturz des Systems provozieren.

Kein Stöbern

Für den M-Commerce gilt es außerdem zu berücksichtigen, dass die Zielgruppe nicht stöbern möchte, sondern schnell und einfach einkaufen möchte. Ablenkung ist unerwünscht. Mobiles Shopping ist darüber hinaus ein Ausdruck von Freiheit. Man kann mit dem Smartphone immer und überall einkaufen. Diese Freiheit lässt sich der Konsument nur ungern durch komplizierte Anwendungen und Bestellprozesse einschränken.

Zusammengefasst sollten Anbieter von M-Commerce auf Folgendes achten: Man muss sich in den freien, unabhängigen Kunden versetzen. Geschwindigkeit und Übersichtlichkeit in der Anwendung sind Trumpf. Der Weg zum Produkt muss direkt und schnörkellos sein. Ein festes Layout-Schema für M-Commerce-Anwendungen gibt es nicht. Das bietet viel Freiheit in der Gestaltung und der User dankt es mit Interesse.

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