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Kurz-Meldung

Studie: Hamburger surfen am schnellsten, Osten schleicht hinterher

Veröffentlicht: 04.01.2019 | Autor: Markus Gärtner | Letzte Aktualisierung: 04.01.2019 | Gelesen: 1112 mal
Internet-Tempo

Das Preisvergleichsportal Check24 hat die bestellten Internet-Geschwindigkeiten seiner Kunden im Jahr 2018 verglichen und einige interessante Erkenntnisse zutage gefördert. Das schnellste Web nutzen dabei die Bewohner der Stadtstaaten: Spitzenreiter Hamburg liegt mit 94,1 MBit/Sekunde vorne, dahinter folgen Berlin und Bremen. Im Vergleich der 30 größten deutschen Städte surfen auch die Bewohner aus Hannover und Kiel besonders fix. Eher im Schneckentempo bewegen sich dabei die Nutzer der östlichen Bundesländer durchs Netz: Brandenburg, Thüringen und Sachsen-Anhalt sind die Schlusslichter. 

Die Stadt surft schneller als das Land

Große Unterschiede beim Web-Tempo gibt es auch zwischen Stadt und Land. Auch hier sind die Differenzen vor allem im Osten zu spüren: In Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern ist das Stadt-Land-Gefälle besonders groß. In Bayern und Baden-Württemberg hingegen haben die Bewohner urbaner und ländlicher Gegenden nicht ganz so unterschiedliches Tempo. Die Gründe dafür: „In Metropolen ist der Breitbandausbau am weitesten vorangeschritten“, erklärt Erwin Biebrich von Check24. „An vielen Adressen in Großstädten ist inzwischen Highspeed-Internet mit bis zu 500 MBit/s verfügbar. Auf dem Land geht der Ausbau von schnellem Internet dagegen eher schleppend voran.“

Hinzu kommt noch: Oft ist die reale Web-Geschwindigkeit noch langsamer als die versprochene, zeigte der Jahresbericht Breitbandmessung 2018 der Bundesnetzagentur. Demnach erreichen nur zwölf Prozent der Internetnutzer überhaupt die volle vereinbarte Datenrate. 

Mit einem Tool der Bundesnetzagentur können Sie Ihre Internet-Geschwindigkeit selbst messen.

Über den Autor

Markus Gärtner Experte für Local Commerce

Markus ist 2018 zum OHN-Team dazugestoßen und berichtet unter anderem über aufstrebende StartUps im E-Commerce. Zuvor hat er beim Branchendienst Location Insider die digitalen Ideen des stationären Handels beleuchtet und für mobilbranche.de den Online-Handel via Smartphone und Apps ins Auge gefasst. Die Digitalisierung der Medienbranche konnte er in seiner Zeit bei dem Branchendienst turi2 beobachten.

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