Infografik: Kostenlose Internet-Pornos lassen Industrie schwächeln

Veröffentlicht: 18.07.2016 | Geschrieben von: Michael Pohlgeers | Letzte Aktualisierung: 18.07.2016

Das Angebot an Pornografie ist so groß wie nie: Vor allem kostenlose Videoportale im Netz, wie etwa YouPorn oder PornHub, bieten ein breites Angebot an Pornos. Doch die Branche hat damit ein großes Problem, denn 92 Prozent aller Seiten sind gratis zugänglich. Während die Nachfrage nach Pornos immer größer wird, sinken damit aber die Gewinne der Industrie. Das zeigt die Infografik von Netzsieger, die verschiedene Fakten rund um die Internet-Pornos zusammengetragen hat.

So ist die Seite xhamster mit 69 Millionen Besuchern pro Monat die beliebteste Porno-Seite der Deutschen. Im Schnitt bleibt jeder Nutzer rund zwölf Minuten auf der Plattform und schaut sich mindestens elf verschiedene Seiten an. Das kostenlose Internet-Angebot schadet vor allem den Videotheken und den Absatzzahlen mit DVDs: Die Zahl der Videotheken hat sich in den letzten sechs Jahren halbiert, die DVD-Verkäufe stagnieren. Nur rund 1.000 Filme werden monatlich für den stationären Filmverleih und -verkauf produziert – online erscheinen hingegen mehrere hundert Filme täglich.

Übrigens: Die Porno-Branche ist eine der wenigen Branchen, in denen die Gehälter von Männern und Frauen gleich sind. Um auf ein durchschnittliches Brutto-Gehalt von 2.297 Euro pro Monat zu kommen, muss eine Newcomerin fast acht Filme im Monat drehen. Eine bekannte Darstellerin bekommt hingegen fast 2.000 Euro pro Film – Zuschläge gibt es noch für Sex-Praktiken und Kamera-Erfahrung.

Weitere Fakten zu Internet-Pornos finden sich in der Infografik:

Infografik zu Internet-Pornografie 

 

 

(Bildquelle Artikelbild StartseiteFrau öffnet ihren BH: Roman Samborskyi)

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