Digital Tech Newsflash: Samsung-Waschmaschinen explodieren auch | Giganten-Partnerschaft für KI-Forschung | Spotify will Soundcloud | Marktplatz für Mond-Siedlung | Simpsons in der Datenanalyse

Veröffentlicht: 29.09.2016 | Geschrieben von: Christoph Pech | Letzte Aktualisierung: 29.09.2016

Heute im Digital Tech Newsflash: Explosionen von Samsung, KI-Partnerschaft der Giganten, Spotifys Kauflaune, Kaufoptionen für das Leben auf dem Mond und die Simpsons in der Datenanalyse.

Mond-Siedlung

© ESA

Samsung: Jetzt explodieren auch noch die Waschmaschinen

Explodierende Galaxy Note 7-Smartphones sorgten in letzter Zeit für viel Aufsehen. Offenbar sind die Smartphones nicht die einzigen Samsung-Geräte, die schnell mal hoch gehen, Verschwörungstheoretiker dürften sich einig sein, dass Samsung aktiv versucht, die Welt aus den Fugen zu bringen. Denn nun explodieren auch die Waschmaschinen, wie Quartz meldet.

Die US Comsumer Product Safety Commission (CPSG) warnt vor bestimmten Toploadern, die zwischen März 2011 und April 2016 hergestellt wurden. Die CPSG rät, nur geringe Schleudergeschwindigkeiten zu nutzen, um die Gefahr zu minimieren. Samsung hat eine ähnliche Warnung herausgegeben. Über entsprechende Zwischenfälle ist zwar nichts bekannt, aber wir raten vorsichtshalber dazu, Galaxy Note 7 und Samsung-Waschmaschine getrennt aufzubewahren. Sicher ist sicher.

Facebook, Google, Microsoft und Co: Giganten-Partnerschaft für KI-Forschung

Amazon, Google, Facebook, Microsoft und IBM – alle fünf gehören zu den größten Unternehmen der Welt und sind eigentlich Konkurrenten, die kaum auf die Idee kommen würden, zusammenzuarbeiten. Doch ein Thema, welches sie alle umtreibt, hat sie nun dennoch zusammengeführt: künstliche Intelligenz. Techcrunch berichtet, dass die fünf Giganten eine Partnerschaft zum Thema KI eingegangen sind, ein entsprechendes Portal wurde ebenfalls gelauncht. Dabei geht es weniger darum, zusammen Geräte und Technologien zu entwickeln, sondern vielmehr um Austausch und Lobbyarbeit. Fortschritte und technologische Errungenschaften sollen regelmäßig besprochen werden. Künftig sollen weitere Unternehmen hinzukommen. Andere Big Player wie Apple oder Intel fehlen bislang. Apple lobte zwar die Idee, will aber offenbar lieber weiter für sich werkeln.

Will Spotify Soundcloud übernehmen?

Der Streamingdienst Spotify geht angesichts der steigenden Beliebtheit des Konkurrenten Apple Music voll auf Angriff. Erst kürzlich sicherte man eine Partnerschaft mit Tinder, um die Reichweite zu erhöhen. Nun ist man offenbar drauf und dran, Soundcloud zu akquirieren. Damit würde Spotify auf einen Schlag einen erheblichen Reichweite-Boost erringen und könnte seine Marktführerposition festigen. Man könnte damit Social-Media-Funktionen integrieren, die bislang fehlen und zusätzliche Services wie Podcasts oder Videos. Allerdings: Nichts Genaues weiß man nicht. Venturebeat fragte bei beiden Unternehmen nach, beide wollten nicht kommentieren. Aber „Kein Kommentar“ ist ja irgendwie auch ein Kommentar.

Online-Marktplatz für die Mond-Siedlung?

Elon Musk träumt schon von der Besiedlung des Mars, obwohl wir es seit 50 Jahren nicht mal mehr auf den Mond geschafft haben. Die ESA geht die ganze Sache etwas ruhiger an und will langfristig ein Dorf auf dem Mond errichten, welches für die weltraumfahrenden Nationen dieser Welt als Station dient, ähnlich wie die Internationale Raumstation ISS. Die amerikanische Luftfahrtbehörde hat passend dazu schon eine Idee für einen virtuellen Online-Marktplatz für entsprechende Mond-Services, schreibt Geekwire.

Der Lunar Marketplace and Swap Shop – kurz LMASS – soll die vielen Regierungen und vor allem privaten Wirtschaftsunternehmen, die sich mit dem Thema befassen, zusammenbringen. Auf LMASS könnte man dann wie auf einem normalen Marktplatz Güter und Transporte handeln – nur eben zum und auf dem Mond und nicht per DHL in die Lüneburger Heide. Aber, liebe Science-Fiction-Fans: Bis man auf dem Mond auch Farmer, Busfahrer und PR-Profis braucht, werden wohl noch einige Jahre vergehen.

 

Die Simpsons in der Datenanalyse: Homer spricht am meisten

Seit nunmehr 27 Jahren flimmern die Simpsons über die Bildschirme und jeder weiß, dass die Qualitätskurve nach den ersten 10, vielleicht 11 Staffeln eher nach unten zeigte. Aber das ist ein anderes umfangreicheres Thema. Der Entwickler Todd W. Schneider hat sich in die Daten des Portals Simpsons World vertieft und ein Programm-Code geschrieben, der Redeanteile nach Charakter organisiert und danach ein Ranking der wichtigsten Simpsons-Charaktere erstellt, so Mashable. Dabei konnte dann nach Haupt- und Nebencharakteren oder nach dem Ort der Konversationen gerankt werden.

Dass Homer die größte Quasselstrippe ist, überrascht weniger. Schneider hat aber auch die Quoten der Simpsons untersucht (die kontinuierlich sinken, aber nur, weil alle TV-Quoten kontinuierlich sinken) und zudem entdeckt, dass die Emanzipation bei den Simpsons noch zu wünschen übrig lässt. Denn Männer bekommen deutlich mehr Redezeit als Frauen in Springfield. Die komplette Analyse hat Schneider auf seinem Blog veröffentlicht. Lohnt sich!

 

Simpsons, Redeanteile, Infografik

© Todd W. Schneider

 

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