Runtastic: Fitness-App will auch den Food-Markt erobern

Veröffentlicht: 05.10.2016 | Geschrieben von: Christian Laude | Letzte Aktualisierung: 05.10.2016

Die Fitness-App Runtastic wird ihr Angebot im nächsten Jahr erweitern und sich dann auch ausführlich mit dem Thema Nahrung auseinandersetzen. Das hat Runtastic-Gründer Florian Gschwandtner in einem Interview mit Gründerszene angekündigt.

Laufende Lady

© A. and I. Kruk - Shutterstock.com

Bisher ist Runtastic lediglich im Fitnessbereich aktiv, doch nach exklusiven Informationen von Gründerszene wird sich das im kommenden Jahr grundlegend ändern, denn dann will die Fitness-App auch am Food-Markt mitmischen. Das hat Runtastic-Gründer Florian Gschwandtner gegenüber Gründerszene angekündigt.

Wie dieses Vorhaben genau in die Tat umgesetzt werden soll, scheint jedoch bisher noch nicht wirklich festzustehen: „Vom Kalorien-Tracker, der Smartphone-Sensoren nutzt, bis zu einem Rezept-basierten Angebot haben wir uns mehrere Modelle angeschaut.“ Dabei verrät Gschwandtner aber schon einmal grundlegend: „Es wird sich um Apps drehen.“ Der Fokus soll zunächst auf digitale Inhalte gelegt werden. Zukünftig seien aber auch eigene Lebensmittel möglich.

Runtastic: Integration der Community

Gschwandtner bezeichnet das Thema Food sogar als „sexy“, weswegen sich auch Runtastic damit auseinandersetzt. "20 Prozent der gesundheitsbewussten Menschen gehen Laufen, 15 Prozent treiben Fitness. Aber alle essen“, bringt er es recht treffend auf den Punkt. Deswegen diskutieren auch die meisten Nutzer über diesen Gegenstand auf dem Blog von Runtastic, so Gschwandtner.

Um sich erfolgreich von den zahlreichen anderen Anbietern aus diesem Bereich abzuheben, will Runtastic auf jeden Fall die eigene Community aktiv mit einbinden. Dementsprechend werden die neuen Angebote in die bisherigen Strukturen verflochten. Das Potenzial der Fitness-Apps im Allgemeinen, den dahinterliegenden Mechanismen und speziell Runtastic ist gewaltig. Nicht umsonst hat sich Adidas das Unternehmen für immerhin 220 Millionen Euro im August 2015 gesichert.

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