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Spionierendes Spielzeug: Vibrator-Hersteller muss Entschädigung zahlen
| Kategorie: Digital Tech

Mit Moia arbeitet der Volkswagen-Konzern an innovativen Mobilitätskonzepten, um sich für die Zukunft zu rüsten. Nun soll die Tochter mehr Eigenständigkeit erfahren. Dazu öffnet Moia sich auch für externe Investoren.

VW-Logos an Gebäude

Bildquelle: AR Pictures / Shutterstock.com

Die Volkswagen-Tochter Moia könnte in Zukunft auch externe Investoren ins Boot holen, um die eigenen Ziele besser zu erreichen. Wie Heise Online berichtet will der Konzern die Digital-Marke für Investoren öffnen und Moia mehr Eigenständigkeit zugestehen. „Frisches Kapital ist immer gut“, erklärt Moia-Chef Ole Harms. „und ein Investor ist immer ein gutes Korrektiv.“ Die Digital-Tochter soll VW dabei helfen, besser auf Zukunftstrends reagieren zu können.

So ist VW über Moia auch in den isrealischen Uber-Konkurrenten Gett eingestiegen. Die Angebote des Unternehmens sollen in diesem Jahr auch in Kontinentaleuropa gestartet werden – im Blick habe Harms dafür Frankreich oder auch Spanien. In Deutschland plant Moia währenddessen Shuttleservices mit lizenzierten Fahrern. In Berlin und Hamburg sollen die Services zunächst erprobt werden, doch bis das Angebot steht, wird laut Harms noch ein Jahr vergehen.

Moia will einer der Marktführer in Sachen Mobilität werden

Der Anspruch von Moia sei es, „die Mobilität in Städten in erheblichem Maßstab zu verändern, besser und lebenswerter zu machen“, so Harms. Die Menschen verbringen zu viel Zeit in Autos, die im Stau stehen. Der öffentliche Nahverkehr sei starr und die Menschen dadurch zu zeitgebunden. Und die ergänzenden Angebote wie Taxen, Gett oder Carsharing? Zu teuer, meint Harms. „Wir wollen eine Demokratisierung der Mobilität“, betont der Moia-Chef. „Wir machen On-Demand-Angebote, die sich jeder leisten kann. Wir bieten die intelligente Nutzung an, nicht den Besitz von Autos.“

Moia wurde vom VW-Konzern auch als Reaktion auf den Abgasskandal gegründet. Durch den Skandal wurden die Wolfsburger dazu genötigt, nach innovativen Konzepten zu suchen, um das eigene Image wieder zu polieren. 2020 soll Moia in rund 40 Städten aktiv sein und über eine Milliarde Euro Umsatz machen. Bis 2025 steht sogar auf dem Plan, einer der weltweit führenden Mobilitätsdienstleister zu werden.

Geschrieben von Michael Pohlgeers
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