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Die Telekom hat gemeinsam mit dem Fraunhofer Institut für Materialfluss und Logistik ein Entwicklungszentrum für das Internet der Dinge eröffnet.
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Telekom und Fraunhofer IML: Neues Entwicklungszentrum für Internet der Dinge
| Kategorie: Digital Tech

Mit dem AMP-Format will Google sicherstellen, dass mobile Websites schneller laden, indem der dargestellte Inhalt auf ein Minimum reduziert wird. Nun hat das Unternehmen ein weiteres Format vorgestellt, das die Seiten noch stärker verkleinern soll. Davon sollen Menschen mit schlechter Verbindung profitieren.

Smartphone in Nahaufnahme

© SFIO CRACHO via Shutterstock.com

Mobile Websites müssen schnell laden, auch wenn die Internetverbindung nicht viel hergibt. Deshalb hat Google im Jahr 2015 das sogenannte AMP-Format vorgestellt, mit dem die Seiten auf ein Minimum reduziert werden und so in der mobilen Ansicht schneller laden. Doch wenn die Verbindungsgeschwindigkeit des mobilen Netzes am unteren Ende schleift, sind selbst diese reduzierten Seiten noch zu groß – und laden deshalb frustrierend lange.

Deshalb hat Google nun eine nochmals reduzierte Version des AMP-Formats vorgestellt, wie VentureBeat berichtet. Das „AMP Lite“ genannte Seitenformat beinhaltet unter anderem nochmals komprimierte Bilder und Bilddateien. So sollen die Seiten noch schneller laden und weniger Daten als das Standard-AMP-Format beanspruchen. Das Datenvolumen werde laut VentureBeat um bis zu 45 Prozent im Vergleich zu den bisherigen AMP-Seiten reduziert.

AMP Lite bei schlechtem Netz oder wenig Arbeitsspeicher

Vorerst sind die AMP-Lite-Seiten allerdings nur für Nutzer in Vietnam, Malaysia und anderen Ländern, in denen Menschen nur langsame Mobilnetze nutzen können, verfügbar. Auch wenn das Mobilgerät über wenig Arbeitsspeicher verfügt, sollen die AMP-Lite-Seiten ausgespielt werden. Die Optimierung könne zwar „kleine Details in einigen Bildern“ beeinflussen, sollen sich aber nicht auf andere Bereiche der Website, darunter Werbeanzeigen, auswirken, erklärten die zuständigen Entwickler Huibao Lin und Eyal Peled.

Das AMP-Format – AMP steht dabei für „Accelerated Mobile Pages“ – wurde von Google im Jahr 2015 ausgerollt und ist ein Open-Source-Projekt, an dem verschiedene Unternehmen und Entwickler arbeiten. Ziel des Formats ist es, Webseiten in der mobilen Ansicht schneller zu laden. Dazu müssen Webseiten-Betreiber einige HTML-Kniffe beachten und das Format korrekt auf ihrer eigenen Seite implementieren. Im aktuellen Onlinehändler Magazin haben wir uns näher mit dem Format beschäftigt und erklärt, wie es in der Praxis umgesetzt wird. 

Geschrieben von Michael Pohlgeers
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