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Samsung hat für das kommende Galaxy S8 den Sprachassistenten Bixby angekündigt, der die Bedienung des Smartphones revolutionieren soll.
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Samsung: Bixby soll Sprachassistenten revolutionieren
| Kategorie: Digital Tech

Die Deutschen nutzen immer seltener Adblock-Programme. Im vierten Quartal 2016 sank der Anteil um ungefähr zwei Prozent. Die Entwicklung dürfte sich fortsetzen.

Adblocker

© Rzt Moster / Shutterstock.com

Adblocker werden zusehends weniger genutzt. Laut Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) ist der Anteil der auf dem Desktop geblockten Display-Werbung deutlich zurückgegangen. Im dritten Quartal 2016 wurde noch durchschnittlich auf 19,11 Prozent der Page Impressions die Auslieferung von Werbeanzeigen verhindert. Im vierten Quartal sank der Anteil auf 17,04 Prozent. Die aktuellen Messungen des Online-Vermarkterkreises (OVK) im BVDW sind nach Verbandsangaben eine tatsächlich gemessene Rate, im Gegensatz zu „mitunter sehr abenteuerlichen Hochrechnungen im Markt“, so Oliver von Wersch von Gruner + Jahr Digital, Adblock-Experte im BVDW.

Abwanderung auf Mobilgeräte

Der Rückgang der Adblock-Rate sei kontinuierlich rückläufig und dürfte sich in diesem Jahr fortsetzen. Die Gründe für den Rückgang sind, laut Wersch, vielfältig: „Branchenweite Maßnahmen wie ein offener Dialog mit den Nutzern sowie die Optimierung der Qualität der Online-Werbung entfalten mehr und mehr ihre Wirkung. Ein weiterer Faktor ist die zunehmende Verlagerung der Nutzung auf mobile Endgeräte, auf denen Adblocker-Nutzung derzeit keine nennenswerte Rolle spielt.“ Für die Ermittlung der Daten melden zwei Drittel der OVK-Mitgliedshäuser unabhängig voneinander den Anteil der geblockten Online-Werbung ihrer Angebote an den BVDW, der in regelmäßigen Abständen Updates veröffentlicht.

Angesichts der rückläufigen Entwicklung erscheint das Verfahren am OLG München gegen Adblock-Plus-Betreiber Eyeo ein Stück weniger relevant. Süddeutsche Zeitung, ProSiebenSat.1 und IP-Deutschland klagen gegen Eyeo, doch das OLG München sieht die Argumente der Kläger als nicht ausreichend an und erkennt keine existenzbedrohenden Auswirkungen durch Werbeblocker.

Geschrieben von Christoph Pech
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