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| Kategorie: Digital Tech

Im Digital Tech Newsflash blicken wir heute auf die Cebit, auf die vermeintliche Stalking-App Facezam, auf den Handyempfang auf dem Mond, das Studium des elektronischen Sports in Japan und den berühmtesten Klempner auf dem Android-Smartphone.

Cebit 2017

© Deutsche Messe AG

Cebit in Hannover

Vom 20. bis 24. März findet in Hannover mit der Cebit wieder eine der wichtigsten Digitalmessen in Deutschland statt. In diesem Jahr sind 3.000 Aussteller vor Ort, 2.000 Keynotes und Vorträge sind geplant und es werden über 200.000 Besucher erwartet. Die wichtigsten Trends sind die Themen, die auch die Branche derzeit beschäftigen: Big Data, virtuelle Realität, autonomes Fahren, Drohnen und die Digitalisierung. Bundeskanzlerin Angela Merkel ging in ihrer Eröffnung auf den digitalen Wandel ein, „Millionen von Menschen“ wüssten noch immer nicht, „was sie erwartet.“ Die Politik könne die Menschen nicht alleine mitnehmen, Merkel forderte u. a. Anpassungen im Bildungssystem und wies erneut darauf hin, dass das Tempo der Digitalisierung in Europa zu gering sei. „Wir spüren, dass auf der Welt das Tempo hoch ist und mit Japan haben wir einen Freund, der sich dieses hohe Tempo zu Nutzen macht“, so Merkel laut der Zeit. Japan ist in diesem Jahr offizieller Partner der Cebit.

Facezam: Die Stalking-App, die es gar nicht gibt

Ein Foto auf der Straße von einem wildfremden Menschen machen und per App herausfinden, wer die fotografierte Person ist – das soll die App Facezam ermöglichen – theoretisch, denn diese App gibt es gar nicht. Eine britische Marketing-Agentur führte mit der vermeintlichen Veröffentlichung in der vergangenen Woche Nutzer und Medien an der Nase herum, so Spiegel Online. Die „Entwickler“ versprachen in der Veröffentlichung eine Trefferquote von 70 Prozent, der vermeintliche Chef Jack Kenyon stand sogar für Interviews zur Verfügung. Das alles sei mit den klassischen Entwickler-Tools möglich. Am Ende war es alles nur ein Hoax, doch so unrealistisch ist das Szenario leider gar nicht. In Russland gibt es etwa FindFace, dass ganz ähnlich funktioniert und das russische Netzwerk VKontakte nach Gesichtern durchsucht. Man wollte mit der Aktion auf die Möglichkeiten hinweisen, die längst existieren. Facebook selbst fand den Hoax gar nicht lustig, die Rechtsabteilung des Unternehmens wandte sich an die vermeintlichen Hersteller, die daraufhin alles auflösten. Der eine oder andere schaut wohl trotzdem etwas kritisch, wenn er das nächste Mal zufällig auf einem fremden Foto landet.

Deutsche Gründer wollen Handynetz auf dem Mond aufbauen

In einigen Regionen sieht es mit dem Handy-Netz noch eher schlecht aus. Das gilt nicht nur für das eher ländliche Deutschland, sondern auch für den Mond. Laut WirtschaftsWoche plant das deutsche StartUp PT Scientists, zusammen mit Vodafone eine LTE-Station auf dem Mond zu bauen. Das soll es Astronauten ermöglichen, „nach Hause zu telefonieren.“ Auf der Cebit verkündeten beide Parteien ihre Zusammenarbeit. Das ist durchaus kein Spaß, sondern soll einem wichtigen Zweck dienen. Bis Ende 2018 soll eine Sonde auf dem Mond landen. Zwei Rover sollen dann die Umgebung erkunden und ihre Daten per LTE-Funk zu Lander übertragen. Das spare eine Menge Strom und die Antenne, die sonst immer Richtung Mondlander ausgerichtet sein müsste. Langfristig wollen PT Scientists und Vodafone zu Datendienstleister auf dem Mond werden. Für den Flug zum Mond soll eine SpaceX-Rakete genutzt werden. Die bis zu 50 Millionen Euro teure Mission wird unter anderem von Audi gesponsert.

E-Sports-Studium in Japan

Starcraft-Turniere im deutschen Fernsehen sind eher selten, doch in Asien hat der E-Sport einen Stellenwert wie hierzulande der Fußball. Das Massenphänomen kommt zwar auch bei uns an, doch in Japan oder Südkorea ist man hier schon ein paar Kilometer weiter. Wie Gulli.com berichtet, kann man den elektronischen Sport nun in Osaka, Japan, studieren. Pro Jahr erhalten Schüler etwa, die von Hobby-Gamern zu Profis werden wollen, 900 Stunden Unterricht. Das kostet jährlich umgerechnet allerdings auch 12.600 Euro. Der Fokus liegt neben den generellen Fähigkeiten im Spiel auf Reflexen und Teamwork, aber auch das Kommunikationsvermögen für Interviews wird geschult. Im April 2016 wurde in Tokyo die erste E-Sports-Schule in Japan eröffnet.

Super Mario Run auf Android verfügbar

Es wurde auch Zeit! Nachdem Super Mario Run – der erste Ausflug des berühmten Klempners auf Smartphones – im Dezember exklusiv für iOS-Geräte veröffentlicht wurde, findet Mario seinen Weg in dieser Woche endlich auch auf Android-Smartphones. Ab dem 23. März steht Super Mario Run im Google Play Store zur Verfügung, so Gamestar. Es ist allerdings noch nicht klar, in welcher Version das Spiel erscheint. Mit der Version 2.0 kann man auf iPhones mittlerweile vier Level kostenlos spielen, bevor die Vollversion für 9,99 Euro gekauft werden muss. Wie es auf Android-Geräten aussieht, erfahren wir spätestens am Donnerstag.

Geschrieben von Christoph Pech
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