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Wettbewerb „Digitale Stadt“: Darmstadt setzt sich durch & erhält Millionenunterstützung
| Kategorie: Digital Tech

Im Digital Tech Newsflash blicken wir auf Googles KI-Kampf gegen den Terror, umstrittene Social Bots, VR im DFB-Fußball-Training, einen faltbaren E-Book-Reader und Virtual Reality als Wundermittel für alle Zahnarzt-Phobiker.

DFB VR-Training

© DFB

Google: Mit KI gegen den Terror

Google will es Facebook gleichtun und mit künstlicher Intelligenz gegen Terror-Inhalte vorgehen. Dafür sollen mehr Entwickler abgestellt werden, gleichzeitig will man aber auch auf externe Experten setzen, so Futurezone. Besonders Youtube steht im Fokus. Man wolle Videos mit Terror-Propaganda effektiver aufspüren und mehr Experten einsetzen, die über entsprechend markierte Videos entscheiden. Dabei setzt Google auf sogenannte „Trusted Flagger“, Personen oder Organisationen, denen das Unternehmen vertraut, wenn sie rechtswidrige Inhalte melden.

Das Thema werde zwar schon länger angegangen, doch „die unbequeme Wahrheit ist, dass wir als Industrie eingestehen müssen, dass noch mehr getan werden muss. Jetzt“, so Google Chefjurist Kent Walker. Neben gemeldeten Inhalten, setzt Google auf die technische Identifikation rechtswidrigen Materials. Damit findet man aktuell bereits mehr als die Hälfte der entsprechenden Videos. Ein Grund für das Intensivieren der Bemühungen ist der Druck aus Europa auf Internetkonzerne, wie etwa das geplante Netzwerkdurchsetzungsgesetz von Justizminister Heiko Maas (SPD).

Regeln für Social Bots gefordert

Über das Facebook-Gesetz hinaus geht sogar eine Forderung des Hamburger Justizministers Till Steffen (Grüne). Dieser fordert, dass Facebook künftig Meinungsroboter kenntlich machen muss. Durch Bots, die „Menschlichkeit vortäuschen“, gerate laut Steffen das Grundrecht auf freie Meinungsäußerung in Gefahr, so die Süddeutsche. Es brauche eine „Kennzeichnungspflicht für Social Bots“ und „Meldestellen innerhalb der sozialen Netzwerke“. Der Umgang mit Social Bots sei bislang zu intransparent. Unternehmen würden diese verstärkt für Werbung nutzen. Sechs Bundesländer haben sich Steffens Forderung bereits angeschlossen, in dieser Woche soll das Thema auf der Justizministerkonferenz besprochen werden.

Der DFB setzt auf Virtual Reality

Für das Technology Lab der geplanten DFB-Akademie in Frankfurt will der Deutsche Fußball-Bund seine Zusammenarbeit mit dem kalifornischen Unternehmen Strivr Labs ausbauen. Im Projekt „Wahrnehmung und Entscheidungshandeln“ mit 360-Grad-Videos hat man bereits zusammen gearbeitet. Virtual Reality soll künftig vor allem in der Diagnostik und Schulung der psychologischen und kognitiven Fähigkeiten der Fußballer eingesetzt werden. Nicht nur die Nationalspieler sollen von der Technologie profitieren, „sondern alle Vereine in Deutschland, von den Profiklubs der Bundesliga bis hin zu den Amateuren an der Basis“, so Oliver Bierhoff. „Virtual Reality ist ein hochspannendes Zukunftsthema, bei dem wir von Anfang an dabei sein und unsere Ideen einbringen wollen.“

Faltbarer E-Book-Reader von E Ink

Für Leseratten, die die Haptik eines echten Buches lieben, sind E-Book-Reader eine rote Zone. Darum versuchen die Hersteller, das alte Lesegefühl so gut wie möglich zu imitieren. Einen entscheidenden Schritt dabei könnte nun das StartUp E Ink machen, denn es will das Falten zurück ins Lesen bringen. Auf der SID Display Week hat E Ink ein fast komplett faltbares Display vorgestellt. Das 10 Zoll große Mobius-Display kann auf die Hälfte zusammengefaltet werden.

Es sei, so Heise, sogar bereit für die Massenproduktion, es müssten sich nur noch Hersteller finden, die es marktreif verkaufen wollen. Kontakte sind da, schließlich produziert E Ink bereits die Displays für Kindle oder Tolino. Das Falten ist allerdings eher für das Verstauen des Gerätes gedacht, nicht zum angenehmeren Lesen. Und die Ecken kann man wohl auch nicht einfalten, um die richtige Seite wiederzufinden. Naja, so richtig wie früher ist es halt doch nicht.

 

VR gegen die Schmerzen beim Zahnarzt

Virtual Reality ist ja die eierlegende Wollmilchsau unter den Technologien, sogar der DFB setzt die Technologie ein (siehe oben). Britische Forscher wollen damit nun sogar den Gang zum Zahnarzt „verschönern“. Ein virtueller Strandspaziergang könnte etwa von der Angst oder den Schmerzen ablenken. 70 Zahnarzt-Patienten nahmen an dem Experiment teil. Eine Gruppe bekam einen virtuellen Strandspaziergang auf die Brille, den sie selbst steuern konnte, eine andere Gruppe einen Rundgang durch eine Stadt und eine Gruppe bekam keine VR-Brille.

Ergebnis: Der Strandspaziergang wirkt am besten, so die Hannoversche via DPA. Sie sagten im Anschluss, dass sie weniger gestresst waren und weniger Schmerzen hatten als diejenigen, die den Stadtrundgang sahen und natürlich diejenigen ohne Ablenkung. Maritime, naturbelassene Welten wirkten also am besten. „Es reicht nicht aus, den Patienten nur abzulenken. Vielmehr muss die Umgebung einladend und entspannend sein“, so Sabine Stahl, Koautorin der Studie. Wenn Sie also mal wieder zum Zahnarzt müssen: Fragen Sie nach der Oculus Rift!

Geschrieben von Christoph Pech
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