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Für 1,1 Milliarden Dollar übernimmt Google Teile der Smartphone-Sparte des taiwanischen Unternehmens HTC.
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Für 1,1 Milliarden Dollar: Google übernimmt Teile der Smartphone-Abteilung von HTC
| Kategorie: Digital Tech

Im Digital Tech Newsflash blicken wir auf Xiaomi, die Kryptowährung Bitcoin, den Messenger von Amazon, den voll begehbaren VR-Film von Neill Blomkamp und den Roboter, der mit Star-Wars-Geschichten Kinder im Krankenhaus verzückt.

Xiaomi Mi 6

© Xiaomi

Xiaomi nimmt Europa ins Visier

Der chinesische Smartphone-Hersteller Xiaomi wagt den Schritt nach Europa. Bislang erhält man die Geräte des Herstellers – unter anderem das beliebte Mi Band – weitgehend nur über Umwege oder per Import. Nun soll das Portfolio auch offiziell in den europäischen Handel gelangen, meldet T3n. Zunächst wird in Osteuropa mit Smartphones und Fitness-Bändern begonnen. Deutschland und generell Westeuropa stehen auf der Expansionsliste, „allerdings haben wir dafür bisher noch keinen Zeitplan, weil unsere Ressourcen mit der Expansion in die anderen Märkte gebunden sind“, so Xiaomi-Manager Liu Yi. Xiaomi hat für die Expansion einen Patent-Deal mit Nokia geschlossen. „Xiaomi will in den nächsten drei Jahren 2.000 neue Geschäfte eröffnen, die Hälfte davon mit Partnern im Ausland“, so Liu gegenüber dem Handelsblatt.

Bitcoin: Grundlegende Änderungen bei der Kryptowährung

Die aktuell populärste Kryptowährung, Bitcoin, steht vor einem umfangreichen Update, das wohl auf einige Kritik stoßen wird.  Der Blockchain der Kryptowährung wird grundlegend geändert, wodurch es zu vorübergehenden Inkonsistenzen oder gar zur Spaltung der Kryptowährung kommen könnte, berichtet Golem. Die Blockgröße soll von einem auf zwei Mbyte erhöht werden, um Transaktionen effizienter zu machen. Außerdem sollen Off-Chain-Transaktionen ermöglicht werden. Die Aktualisierung läuft unter dem Namen Segwit2x und soll vor allem die stark gesunkene Skalierbarkeit der Blockchain beheben. Segwit2x wird am 26. Juli eingeführt, alle Blocks müssen das Update dann akzeptieren, ansonsten werden sie nicht mehr in die Blockchain integriert. Hier könnte es zu einer Spaltung kommen, die am 1. August erfolgen würde. Erhebliche Kursschwankungen in diesem Zeitraum sind quasi vorprogrammiert.

Amazon Anytime: Messenger für alle Plattformen

Wenn es etwas wie Sand am Meer gibt, dann sind es Messenger à la Whatsapp, Facebook Messenger oder Google Hangouts. Der Markt ist hier bereits recht formatiert, Neueinsteiger haben es schwer und müssen im Zweifel mit hoher Sicherheit oder Anonymität punkten. Man lehnt sich wohl nicht zu weit aus dem Fenster, wenn man eher nicht daran glaubt, dass Anytime by Amazon diese Kriterien als Kern-Feature haben wird. Die Gerüchte, dass Amazon an seinem eigenen Messenger arbeitet, verdichten sich laut GoogleWatchblog, Details oder ein offizielles Statement gibt es natürlich noch nicht. Klar scheint, dass der Messenger neben dem Standard-Repertoire spezielle Shopping-Funktionen und wohl auch eine Alexa-Anbindung haben dürfte. Ob das reicht, um die Konkurrenz wirksam zu ärgern und nicht als schnöder E-Mail-Ersatz für die Händler-Kommunikation zu enden – warten wir es ab…

Neill Blomkamp produziert voll begehbaren VR-Film

Der südafrikanische Regisseur Neill Blomkamp, der vor allem mit „District 9“ für gehöriges Aufsehen sorgte, arbeitet an einem ambitionierten Projekt. Seit Juni hat Blomkamp mehrere Kurzfilme auf Youtube und Steam veröffentlicht. Die Einzelteile der Filme kann man bei Steam herunterladen und selbst verändern oder weiterentwickeln. Die Zusammenarbeit mit Valve trägt nun spannende neue Früchte. Blomkamp arbeitet an einem Filmprojekt, das komplett in der Spiel-Engine Unity umgesetzt werden soll, so Vrodo. Der Film wird komplett in Echtzeit berechnet und ermöglicht dem Zuschauer mit einer VR-Brille ein 3D-Erlebnis, in dem er sich frei durch die Szenerie bewegen kann. Es handelt sich also nicht nur um ein reines 360-Grad-Video. Derartige virtuelle Filme sind bislang noch ziemlich selten, weil der Produktionsaufwand enorm hoch ist. Nach dem eher enttäuschenden „Chappie“ erweist sich Blomkamp endlich mal wieder als Innovator.

Roboter Zora erzählt in Kieler Kinderklinik Star-Wars-Geschichten

Mit Robotern ist doch wirklich alles besser. Das glaubt auch die Kieler Klinik für Kinder- und Jugendmedizin II. Darum hat sie den humanoiden Roboter Zora in die Belegschaft aufgenommen. „Das gibt es bisher noch nicht in deutschen Krankenhäusern“, zitiert Heise. Zora soll die Kinder zu Fitnessübungen motivieren, mit Tanzeinlagen unterhalten (u. a. „Gangnam Style“!) und mit Star-Wars-Erzählungen erfreuen – ganz wie C-3PO in „Die Rückkehr der Jedi-Ritter“ mit Lichtschwertbewegungen und passender Klanguntermalung. „Die Roboter sollen unsere Therapie unterstützen, aber keine Physiotherapie übernehmen“, sagt die leitende Physiotherapeutin Stefanie Fimm. Weltweit sind bereits 400 Zoras im Einsatz.

Geschrieben von Christoph Pech
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