Digital Tech Newsflash: Google löscht Links zu Insolvenzdaten | Bitcoin Cash hebt ab | Siri-Erfinder blickt in die Zukunft | Neue Details zu Facebooks AR-Brille | Wie steht es um Apple Pay?

Veröffentlicht: 21.08.2017 | Geschrieben von: Michael Pohlgeers | Letzte Aktualisierung: 21.08.2017

Google hat Links zu Datenbanken mit unzulässigen Insolvenzdaten gelöscht. Zuvor waren einige Beschwerden beim Hamburgischen Datenschutzbeauftragten eingegangen. Diese und weitere Meldungen im Digital Tech Newsflash.

Google Zentrale

© achinthamb / Shutterstock.com

Unzulässige Insolvenz-Datenbanken: Google löscht Links

Im Internet finden sich allerlei Informationen. So gibt es auch Websites, die unzulässigerweise personenbezogene Daten aus Insolvenzverfahren veröffentlichen. Google hat nun Links zu derartigen Websites entfernt, berichtet Heise Online. Grund dafür waren zahlreiche Beschwerden beim Hamburgischen Datenschutzbeauftragen. Dieser begrüße nun, dass die Suchmaschine „verschiedene Internetangebote, die unzulässig Insolvenzdaten veröffentlichen, nicht mehr verlinkt“. Insolvenzdaten wie Aktenzeichen, Verfahrensstände oder Adressen sind zwar weiterhin legal zugänglich, doch der Zugang zu diesen Daten ist durch eine Verordnung geregelt. Nach zwei Wochen sind die Informationen nur noch über bestimmte Begriffe auffindbar und Suchmaschinen wird der Zugang zu den Daten verwehrt. Daran hatten die beanstandeten Websites sich nicht gehalten.

Bitcoin Cash: Starker Kursanstieg nach holprigem Start

Vor einigen Wochen hatte sich die Kryptowährung Bitcoin Cash von Bitcoin abgespalten. Und während Bitcoin einen regelrechten Höhenflug erlebte, sackte der Wert der neuen Währung zunächst deutlich ab. Nun hat sich der Kurs laut t3n.de aber wieder gefangen und hat sich in den vergangenen 48 Stunden sogar nahezu verdreifacht. Von rund 250 Euro ging es hoch auf knapp 700 Euro. Der Kursanstieg liege unter anderem daran, dass mehr Plattformen den Handel mit Bitcoin Cash ermöglicht hätten und die Nachfrage in Südkorea sehr hoch sei. Der steigende Kurs mache das Minen zudem attraktiver und sei damit selbst nochmal Kurstreiber.

Adam Cheyer: Siri-Erfinder will die ultimative Sprachassistentin

Im Jahr 2011 veränderte Apple die Welt, als das Unternehmen die Sprachassistentin Siri vorstellte. Doch der Traum, endlich mit seinem iPhone wie mit einem Menschen reden zu können, war schnell angekratzt: Siri war noch nicht intelligent genug, die Euphorie wurde durch Ernüchterung abgelöst. Adam Cheyer, Erfinder von Siri, erkannte ebenfalls die Unzulänglichkeiten der Sprachassistentin und arbeitet seit 2012 in seinem eigenen StartUp VIV Labs an dem ultimativen Sprachassistenten. Wie er gegenüber Gründerszene erklärt, werden die Assistenten in Zukunft viel wichtiger werden. „Letztes Jahr haben wir bei Viv Labs vier Kriterien definiert. Wem es gelingen sollte, sie alle zu erfüllen, der wird so dominant sein, wie Google es beim Internet und Apple es für Smartphones war“, so Cheyer. Nutzer wollen seiner Meinung nach einen einzigen Assistenten, der auf jedem Gerät mit jedem Dienst interagiert und persönlich auf den Nutzer reagiert.

Facebook: Neue Infos zur AR-Brille

Facebook tüftelt schon länger an einer neuen Generation seiner AR-Brillen. Nun wurden weitere Details zu den Wearables bekannt, wie Heise Online berichtet. Das Wellenleiter-Display soll die Kombination mehrere Lichtquellen nutzen, wie aus dem Patent hervorgeht. Das Sichtfeld des Nutzers werde über eine Scanvorrichtung abgetastet, das in Richtung Auge emittierte Bild lassen sich in Abhängigkeit davon anpassen. Das Patent gebe zwar Rückschlüsse auf die technischen Grundlagen der Geräte – wann sich AR- und VR-Brillen aber durchsetzen, bleibt abzuwarten.

Wann kommt Apple Pay?

Seit Monaten schon häufen sich die Anzeichen, dass Apple Pay nach Deutschland kommt. Doch der Payment-Dienst lässt weiter auf sich warten. Nach Angaben von t3n.de sollen Insider nun verraten haben, dass „führende deutsche Direktbanken die Vorbereitungen für den Start von Apple Pay abgeschlossen haben“. Bank-Mitarbeiter sollen die Software-Tests in verschlossenen Räumen durchgeführt haben, zudem hätten Validierungsprozesse für die Kreditkarten aufgesetzt werden müssen. Ob das nun der letzte Schritt zur Einführung von Apple Pay in Deutschland ist, ist allerdings fraglich: Apple hatte zuletzt einige Länder verkündet, in denen der Service gestartet werden solle – Deutschland fehlte in dieser Liste.

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