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| Kategorie: Digital Tech

Thalia weitet seine Kooperation mit der Weiterlese-App Papego aus und beteiligt sich ab sofort auch an dem dahinterstehenden StartUp Briends GmbH.

Bücher und Smartphone
© Iryna Tiumentseva / shutterstock.com

Sein ganzes Bücherregal immer klein und kompakt in der Tasche dabeihaben, hat die Erfindung des E-Books möglich gemacht. Wer allerdings auf die gedruckten Bücher nicht verzichten, aber dennoch nicht immer jeden Wälzer mit sich rumtragen will, für den bietet Papego eine Lösung. Die Weiterlese-App macht es den Lesern möglich, ein gedrucktes Buch digital auf dem Smartphone weiterzulesen. Dafür muss nur die letzte gelesene Seite gescannt werden und man bekommt anschließend eine auf der gescannten Seite beginnende Digitalfassung. Die Buchhandelskette Thalia ist bereits im vergangenen Jahr eine Kooperation mit der Weiterlese-App eingegangen. Diese wird nun erweitert, denn das Unternehmen steigt ab sofort auch beim StartUp dahinter, der Briends GmbH, mit ein.

Papego wird in Thalia-App integriert

Wie die Entwickler der App betonen, soll Papego keine Konkurrenz zum E-Book sein, sondern einfach mehr Möglichkeiten für Print-Bücher schaffen. Diesen Mehrwert sieht wohl auch Thalia, dass sich dank des Online-Geschäfts über einen Umsatz-Anstieg im letzten Jahr freuen konnte. Nun will man also noch mehr in den Ausbau von Papego investieren und wird die Papego-Funktionalität auch in die eigene Thalia-App integrieren, um nicht nur den bisherigen Kunden einen zusätzlichen Service zu bieten, sondern auch den Bekanntheitsgrad zu steigern.

„Papego ist ein Synonym für neues Lesen. Daher haben wir die Papego-App - und das engagierte Team dahinter - von Anfang an unterstützt. Wir brauchen beim Lesen innovative Ansätze, die kundenorientiert und branchentauglich sind. Der Erfolg der tolinoAllianz ist ein gutes Beispiel dafür, wie gut das funktionieren kann. Deshalb beteiligt sich Thalia an dem StartUp, um mehr Leser für das mobile Weiterlesen zu begeistern“, so Dr. Leif Göritz, Mitgesellschafter von Thalia, in einer Mitteilung des Unternehmens.

Papego ist für Nutzer kostenlos, allerdings wird bei jedem Scan immer nur rund 25 Prozent des Buches auf dem Smartphone angezeigt. Für mehr muss der User erneut die zuletzt gelesene Seite einscannen. Seinen Umsatz will das Hamburger StartUp mit den Verlagen generieren, die für jeden verkauften Titel eine Gebühr zahlen müssen.

Geschrieben von Corinna Flemming
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