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Phishing-Mails: Polizei warnt vor gefälschten Rechnungen über Verkäufergebühren bei Amazon & Ebay

Veröffentlicht: 13.12.2017 | Autor: Christian Laude | Letzte Aktualisierung: 13.12.2017 | Gelesen: 2688 mal

Die Polizei Niedersachsen warnt in der Vorweihnachtszeit vor Phishing-Mails, die es auf Amazon- und Ebay-Händler abgesehen haben. Die Anhänge der entsprechenden Nachrichten enthalten angeblich Rechnungen über Verkäufergebühren – sollten aber auf keinen Fall geöffnet werden.

Visualisierung einer Phishing-Mail

© moj0j0 - Shutterstock.com

Phishing-Mails sind über das ganze Jahr verteilt ein lästiges Übel, das mit einer mal mehr, mal weniger guten Aufmachung den jeweiligen Empfänger in irgendeiner Form etwas Böses tun will. Doch gerade zur Weihnachtszeit scheint die Rate an versendeten Phishing-Mails noch einmal erheblich zuzunehmen – schließlich befinden sich in diesen Tagen nahezu alle in einem wahren Kaufrausch. Die Polizei Niedersachsen hat beispielsweise verstärkt Hinweise über gefälschte Mails erhalten, die den Anschein erwecken sollen, von Amazon beziehungsweise Ebay zu stammen, und warnt aus diesem Grund vor genau diesen.

Phishing-Mails mit PDF- oder HTML-Anhang

Die gefährlichen Mails haben den Betreff „Rechnung über Ihre Verkaeufergebuehren bei Amazon.de“ und „[…] eBay.de“ und zielen dementsprechend auf die Verkäufer-Accounts ab. Über den Anhang, entweder als PDF- oder HTML-Datei, soll der Empfänger angeblich „Zugriff auf die elektronisch erstellte Steuerrechnung den Monat 12/2107 [sic!] bekommen“, so die Polizei Niedersachsen. Die jeweilige Datei führt jedoch zu einer Phishing-Seite oder führt das Phishing über ein implementiertes Java-Script durch.

Natürlich gilt hier wie üblich die Devise, auf die aber immer wieder explizit hingewiesen werden muss, nicht den Anhang zu öffnen, um so jeglichem Ärger aus dem Weg zu gehen. Das Betriebssystem und die genutzte Software wie Acrobat Reader und Java-Script sollten ebenfalls stets auf dem aktuellsten Stand gehalten werden. Wie auch Heise Online rät, sollte jeder, der auf eine Phishing-Mail dieser Aufmachung hereingefallen ist, sich schnellstmöglich versuchen, einzuloggen, und bei Erfolg die Zugangsdaten ändern. Dadurch können die Angreifer aus der Anmeldung ausgeschlossen werden. Weitere Tipps hat die Polizei Niedersachsen in ihrem Beitrag parat.

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