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Der Videostreaming-Dienst Netflix hält an seiner Erfolgssträhne und übertrifft mit den neuen Quartalszahlen alle Erwartungen.
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Netflix: Quartalszahlen übertreffen alle Prognosen
| Kategorie: Digital Tech

Hackerangriffe dienen nicht selten dazu, Geld zu erpressen. Einen ganz anderen Zweck verfolgte allerdings ein Mann aus den USA – er drohte einem Unternehmen mit einem massiven digitalen Angriff, sollte die Firma ihn nicht einstellen.

Mann vor Laptop: digitalen Zeichen regnen von oben
© ra2studio / Shutterstock.com

Es ist wohl ein Fall aus dem Personal- und IT-Bereich, der seinesgleichen sucht: Ein 28-jähriger Mann drängte den US-amerikanischen Software-Entwickler TSI Healthcare, ihm einen Job zu geben: „Entweder entlasst ihr sie und ersetzt sie durch mich, einen 100-mal besseren Fachmann. Oder ich werde eure gesamte Firma zusammen mit meinen Kameraden mit einer Cyber-Attacke ausschalten“, soll er laut Golem via E-Mail gedroht haben.

Der Erpressungsversuch habe sich bereits 2016 bei TSI Healthcare zugetragen und sei eine Reaktion auf mehrere Absagen durch das Online-Unternehmen gewesen. Dem Software-Anbieter wurde eine Frist von 72 Stunden gesetzt, um die Forderungen umzusetzen.

Nach Hacker-Drohung: Gefängnis statt Job

Wie Golem mit Verweis auf Bleepingcomputer weiter schreibt, konnte das FBI den Erpresser erst im August 2017 „aufspüren und festnehmen“. Von einem Gericht in North Carolina wurde der Angeklagte nun zu einer Gefängnisstrafe von 37 Monaten verurteilt. Im Anschluss an die Haftstrafe werde er drei Jahre lang unter Aufsicht gestellt.

Geschrieben von Tina Plewinski
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