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Microsoft hat versprochen, die DSGVO nicht nur in der EU, sondern weltweit zu befolgen. 1.600 Mitarbeiter würden sich im Konzern mit dem Thema beschäftigen.
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Microsoft verspricht DSGVO-Konformität weltweit
| Kategorie: Digital Tech

Traditionelle Taxiunternehmen empören sich seit Jahren über die neue Konkurrenz aus dem Internet. Uber ist vielen ein großer Dorn im Auge. Und diesen Unmut bringen aktuell auch Taxifahrer aus Tschechien zum Ausdruck.

Uber-Logo auf Smartphone-Display
© NARAPIROM / Shutterstock.com

Tschechische Taxifahrer begehren gegen den Taxi-Konkurrenten Uber auf. Meldungen des Handelsblattes zufolge sollen sich bei einer jüngsten Protestaktion mehr als 1.500 Taxifahrer in Prag versammelt haben. Demnach trafen sich die Protestler „auf einem Stadion-Parkplatz, um anschließend in Kolonnen langsam durch das Stadtzentrum zu fahren“. Ein Hubschrauber begleitete die Szenerie.

Auf Spruchbändern hätten die Taxifahrer ihren Zorn darüber geäußert, dass Uber geltende Regelungen und Gesetze missachte. Der Gegenwind sei somit gerechtfertigt.

Schwarze Schafe: Auch Prager Taxifahrer selbst stehen in der Kritik

Erst Ende vergangenen Jahres hatte der Europäische Gerichtshof Uber als Verkehrsdienstleister kategorisiert. Dies hat zur Folge, dass das Unternehmen neuen Regulierungen unterworfen werden kann. Die einzelnen Staaten müssen aber selbst entscheiden, wie und in welchem Umfang weitere Maßnahmen angegangen werden.

Ganz unkritisch darf der Protest in Prag allerdings auch nicht betrachtet werden, denn wie das Handelsblatt weiter schreibt, hatte die Prager Stadtverwaltung selbst vor den ansässigen Taxifahrern bzw. „unlauteren Vertretern der Branche“ gewarnt: Im Rahmen einer Plakatkampagne wies die Behörde auf „weit überhöhte Preise“ hin, vor denen sich besonders Touristen in acht nehmen sollten.

Geschrieben von Tina Plewinski
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