Super Banner Wallpaper

Das Infoportal des Händlerbundes

KATEGORIEN...
PayPal nutzt noch Symantec-Sicherheits-Zertifikate und könnte daher bald von Google und Firefox als nicht vertrauenswürdig eingestuft werden.
close button
PayPal als eine von 800.000 Seiten: Sicherheitszertifikat bald „nicht vertrauenswürdig“
| Kategorie: Digital Tech

Das Angebot des Streaming-Portals Kinox.to können Kunden von Vodafone seit dem vergangenen Freitag nicht mehr in Anspruch nehmen. Der Service Provider hat den Zugang aufgrund einer einstweiligen Verfügung gesperrt.

Mann mit TV als Kopf
© Gearstd / shutterstock.com

Als 2011 das berühmt-berüchtigte Streaming-Portal Kino.to geschlossen wurde, dauerte es nicht lange, bis entsprechende Nachfolgeseiten auftauchten. Eine davon ist Kinox.to, von dessen Angebot Vodafone-Kunden jetzt allerdings nicht mehr „profitieren“ können. Bereits seit vergangenem Freitag hat der Service Provider nämlich den Zugang zur Website für seine Nutzer gesperrt. Wer also über das TV-Kabelnetz mit dem Internet verbunden ist und sich auf schöne Filmabende gefreut hat, schaut ab sofort in die Röhre.

Vodafone nennt „urheberrechtliche Ansprüche“ als Gründe

Warum das Unternehmen den Zugriff auf die Website geblockt hat, nennt Vodafone bereits in einer dazu abgegebenen Stellungnahme: „Es geht um urheberrechtliche Ansprüche der Constantin Film, die durch Dritte verletzt worden sind“, ist auf Heise.de zu lesen. Das Filmunternehmen hat eine einstweilige Verfügung erlangt, die bereits am 01. Februar 2018 vom Landgericht München genehmigt wurde. Mit weiteren Details hält Vodafone allerdings noch hinterm Berg, weil „es sich um ein noch laufendes Verfahren handelt“.

Versuchen Vodafone-Kunden aktuell auf die Seite von Kinox.to zu gelangen, gibt es eine Umleitung und den Hinweis, dass das Portal „aufgrund eines urheberrechtlichen Anspruchs vorläufig nicht verfügbar“ ist. Vodafone macht sich dabei die Entscheidung aus dem März 2014 zunutze. Damals hatte der Europäische Gerichtshof geurteilt, dass Internetdienstleister das Recht haben, gesetzwidrige Webseiten zu sperren, die urheberrechtlich geschützte Materialien verbreiten.

Geschrieben von Corinna Flemming
ARTIKEL WEITEREMPFEHLEN
848 mal gelesen