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| Kategorie: Digital Tech

Die Bundesregierung wirbt für Millionen auf Facebook und will wohl noch 2018 das digitale Bürgerportal an den Start bringen. Darüber hinaus geht es im Digital Tech Newsflash um Videospiel-Erpressung, Ikea und KI-Bürgermeister.

Reichstag Dom innen
© ItzaVU / Shutterstock.com

Bundesregierung: 4 Millionen für Facebook-Werbung

Aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage des FDP-Abgeordneten Otto Fricke geht hervor, dass diese in der vergangenen Legislaturperiode knapp vier Millionen Euro für Facebook-Werbung bezahlt hat, indirekt über Werbe- und Medienagenturen. Obwohl sie zwischen Oktober und Dezember 2017 nur geschäftsführend im Amt war, kamen in diesem Zeitraum noch einmal weitere 670.000 Euro dazu, so SpOn. Die größte Werbe-Notwendigkeit sah das Verteidigungsministerium: Zwischen Dezember 2013 und Februar 2018 pumpte das Ministerium von Ursula von der Leyen 3,34 Millionen Euro in verschiedene Kampagnen, hauptsächlich, um neues Personal anzulocken. Auch die neue Regierung ist sehr ausgabefreudig: Seit Januar sind bereits über 200.000 Euro in Facebook-Ads geflossen.

Das digitale Bürgerportal kommt

Noch in diesem Jahr soll das digitale Bürgerportal an den Start gehen. Das hat Kanzleramtsminister Helge Braun (CDU) im Interview mit dem Tagesspiegel am Sonntag verraten. „Bis 2022 soll alles digital erledigt werden können.“ Online sollen die Bürger ihren Wohnort ändern, Pässe beantragen und Autos ummelden können. Alle Behördengänge sollen mit einem Passwort digital bearbeitet werden können. Es handelt sich aber ausdrücklich nur um „ein Angebot“, Ansprechpartner in Bürgerbüros wird es weiter geben.

Erpressung: Datenverschlüsselung oder PUBG

Mit Verschlüsselungstrojanern soll in der Regel Geld erpresst werden. Ein neuer Vertreter geht aber einen anderen, kuriosen Weg. Laut Heise verschlüsselt dieser Daten so lange, bis das Opfer den Multiplayer-Shooter Playerunknown’s Battlegrounds (PUBG) spielt. Was genau der Erpresser damit bezwecken will, ist unklar. Das Spiel ist so populär, dass es solche Hilfestellungen eher nicht braucht, 30 Millionen Exemplare wurden bislang abgesetzt. Wer sich den Trojaner einfängt, sollte dringend die Sicherheit seines Systems prüfen. Gefährlich ist die Malware hingegen nicht wirklich: Ist man kein PUBG-Spieler, kann man eine beliebige EXE-Datei einfach in „TslGame.exe“ umbenennen und den Trojaner so austricksen. Alternativ kann man einfach den Entschlüsselungscode ins Trojaner-Fenster eingeben: s2acxx56a2sae5fjh5k2gb5s2e.

Ikea: Eigener Bluetooth-Lautsprecher vorgestellt

Mit der Eneby-Reihe steigt Ikea in den Markt für Bluetooth-Lautsprecher ein. Zwei Lautsprecher, ein kleiner für 50 Euro und ein größerer mit Tragegriff und optionalem Akku für 70 Euro, wandern ins Sortiment des Möbelriesen. Beide gibt es jeweils im schwarzen und im weißen Gehäuse mit abnehmbarer grauer Textilfront, schreibt T3n. Eine passende Wandhalterung gibt es bereits für 10 Euro zu kaufen. 2019 kommen in Zusammenarbeit mit Sound-Spezialist Sonos und mit Teenage Engineering weitere Geräte hinzu. Selbst zusammenbauen muss man die Lautsprecher übrigens offenbar nicht.

Japan: KI tritt zur Bürgermeisterwahl an

Verschwörungstheoretiker haben einen neuen Grund, den Untergang der Menschheit durch die Machtergreifung der Maschinen zu propagieren: In Japan, genauer in Tama, einem Bezirk von Tokyo, tritt Michihito Matsuda demnächst zur Bürgermeisterwahl an. Matsuda ist allerdings eine Künstliche Intelligenz, die in einem Unibody-Metall-Roboter-Design steckt, so Engadget. Die KI soll ausgewogen statistisch über Bürgerbelange entscheiden. Dahinter steckt ein ehemaliger Google-Mitarbeiter, der aktuell Vizepräsident des Providers Softbank ist. Das Ganze ist übrigens ernstgemeint: In Tama hängt auch Wahlwerbung von Matsuda. Der Wahl-Slogan lautet: „Artificial Intelligence will change Tama City“.

Geschrieben von Christoph Pech
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