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Finanzministerium warnt vor betrügerischen E-Mails

Veröffentlicht: 09.07.2018 | Autor: Tina Plewinski | Letzte Aktualisierung: 09.07.2018

Das Bundesfinanzministerium hat eine offizielle Warnung herausgegeben: Nutzer, die derzeit E-Mails im Namen der Behörde erhalten, sollten äußerste Vorsicht walten lassen.

Laptop mit Totenkopf auf dem Bildschirm
© Jozsef Bagota / Shutterstock.com

Kein Tag vergeht wohl, ohne dass in der Online-Welt betrügerische E-Mails im Umlauf sind. In vielen Fällen zielen diese Nachrichten darauf ab, dass Kunden hinters Licht geführt und sensible Daten abgefischt werden: Identitätsdiebstähle, unerlaubte Kontenzugriffe oder Kontenplünderungen können die Folge sein.

Nicht selten werden im Rahmen solcher Betrugs-Mails auch die Namen großer, seriöser Anbieter missbraucht. Und aktuell ist sogar eine Behörde der Regierung betroffen: das Bundesministerium für Finanzen.

Betrüger haben es auf Kontoinformationen abgesehen

Auf der Website des Ministeriums wurde aus gegebenem Anlass eine offizielle Warnung veröffentlicht. Dort heißt es: „Derzeit versenden Betrüger im Namen des Bundesministeriums der Finanzen E-Mails, in denen den Empfängern eine Steuererstattung versprochen wird. Dazu soll der Empfänger einem Link in der E-Mail folgen und auf der sich öffnenden Webseite Kontoinformationen aktualisieren.“

Das Finanzministerium warnt die betroffenen E-Mail-Empfänger „ausdrücklich“, auf die Anweisungen solcher (oder ähnlicher) Nachrichten zu reagieren. Grundsätzlich müssten Bürger Steuererstattungen nach Angaben der Behörde nie über eine E-Mail beantragen. „Öffnen Sie daher nicht den Link in der E-Mail und geben Sie keinesfalls Ihre Kontoinformationen oder andere persönlichen Daten ein!“, heißt es weiter. Die Behörde rät zudem, solche E-Mails sofort zu löschen.

Was tun, wenn es schon zu spät ist?

Betroffene, die eine solche betrügerische E-Mail erhalten und auch sensible Daten wie etwa Kontoinformationen über die verlinkte Seite eingegeben haben, sollten sofort Verbindung mit ihrer kontoführenden Bank aufnehmen. Über diesen Weg ist es möglich, unbefugte Überweisungen noch rechtzeitig aufzuhalten und das Konto entsprechend zu sperren.

Auch die künftige Nutzung von Antivirenprogrammen ist anzuraten, da diese in der Lage sind, über Aktualisierungen bereits neueste Bedrohungen zu erkennen und die Nutzer entsprechend zu warnen.

Über den Autor

Tina Plewinski Experte für Amazon

Bereits Anfang 2013 verschlug es Tina eher zufällig in die Redaktion von OnlinehändlerNews und damit auch in die Welt des Online-Handels. Ein besonderes Faible hat sie nicht nur für Kaffee und Literatur, sondern auch für Amazon – egal ob neue Services, spannende Technologien oder kuriose Patente: Alles, was mit dem US-Riesen zu tun hat, lässt ihr Herz höherschlagen. Nicht umsonst zeigt sie sich als Redakteurin vom Dienst für den Amazon Watchblog verantwortlich.

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