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Digital Tech Newsflash: Seehofer fordert „gleichwertigen“ 5G-Ausbau | IBM übernimmt Red Hat | Sicherheitsupdates: Google verpflichtet Android-Hersteller | Apple-Event: Das wird erwartet

Veröffentlicht: 29.10.2018 | Autor: Michael Pohlgeers | Letzte Aktualisierung: 29.10.2018

Horst Seehofer hat sich im 5G-Streit eingeschaltet, IBM übernimmt den Open-Source-Anbieter Red Hat, Goolge nimmt Android-Hersteller bei Sicherheitsupdates in die Pflicht und Apple präsentiert am 30. Oktober neue Hardware.

5G-Verbindungslogo
© Iaremenko Sergii – Shutterstock.com

5G-Mobilfunkstandard: Horst Seehofer meldet sich zu Wort

In den vergangenen Wochen ist Horst Seehofer mehr mit zweifelhaften Äußerungen und diversen Rücktrittsdrohungen aufgefallen, nun hat er sich allerdings im Streit um den neuen Mobilfunkstandard 5G eingeschaltet – und sich damit wieder auf sein politisches Amt als Heimatminister besonnen. Seehofer forderte Spiegel Online zufolge nun in einem Brief an den Präsidenten der zuständigen Bundesnetzagentur, bei den Ausschreibungsregeln für das neue digitale Mobilfunknetz nachzubessern. Seiner Meinung nach sollen alle Bundesländer in den Genuss der schnelleren Technik kommen. Mit den bisherigen Vergabekriterien ließen sich keine „gleichwertigen Lebensverhältnisse“ herstellen, moniert Seehofer. Würde der derzeitige Plan umgesetzt werden, seien „15 bis 20 Prozent der Bundesfläche nicht mit 5G-Verbindungen versorgt“ und das betreffe „vor allem ländliche Regionen“.

Branchenbeben: IBM übernimmt Red Hat

Der Computer-Konzern IBM übernimmt den Open-Source-Anbieter Red Hat. 34 Milliarden US-Dollar hat IBM dafür gezahlt, berichtet Heise Online. Red Hat soll Teil von IBMs Hybrid-Cloud-Sparte werden, trotzdem aber als eigenständiges Unternehmen weiter agieren können. Jim Whitehurst, CEO des Open-Source-Anbieters, bleibe ebenfalls und werde Mitglied des IBM-Topmanagements. „Diese Übernahme wird den Cloud-Markt völlig verändern. IBM wird damit zur Nummer Eins“, erklärt Ginny Rometty, Chefin von IBM. Der Deal ist der bisher größte für den Computer-Konzern und sowieso eine der größten Übernahmen in der US-Tech-Branche.

Android: Google verlangt regelmäßige Sicherheitsupdates

Google hat Herstellern von Android-Smartphones nun in einem Vertrag vorgeschrieben, dass sie regelmäßige Sicherheitsupdates durchführen müssen. Mindestens alle zwei Jahre hat ein Sicherheitsupdate zu erfolgen, heißt es in dem Vertrag. Wie Heise Online berichtet, müssen Smartphones im ersten Jahr mindestens vier Google-Updates erhalten. Der Tech-Konzern veröffentlicht monatlich einen Sicherheitspatch. Wie viele Updates die Hersteller im zweiten Jahr ausspielen, schreibt Google nicht vor – Geräte müssen allerdings gegen alle Schwachstellen geschützt sein, die vor mehr als 90 Tagen entdeckt wurden. Betroffen von den Vorgaben sind allerdings nur Smartphones, die von mehr als 100.000 Nutzern aktiviert wurden und die nach dem 31. Januar 2018 auf den Markt gekommen sind.

Apple stellt neue Hardware vor

Am 30. Oktober wird Apple sein nächstes Event halten, bei dem neue Hardware präsentiert werden soll. Wie The Verge berichtet, wird die Ankündigung neuer iPad Pros, eine aktualisierte Version des MacBook Air und mehr erwartet. Vor allem die beiden neuen iPad Pros werden mit Spannung erwartet, heißt es weiter: Sie sollen komplett überarbeitet und mit einem neuen Design versehen werden. Es sei „das iPad-Äquivalent zu dem Sprung, den Apple mit dem iPhone X gemacht hat“, so The Verge. Die neuen iPad Pros sollen wie die neuen iPhones mit einem randlosen Display ausgestattet sein und keinen Home Button bzw. Touch-ID-Sensor mehr haben. Stattdessen sei die Navigation per Swipe-Bewegung und ein Face-ID-Scanner geplant.

Über den Autor

Michael Pohlgeers Experte für Marktplätze

Micha gehört zu den „alten Hasen“ in der Redaktion und ist seit 2013 Teil der E-Commerce-Welt. Als stellvertretender Chefredakteur hat er die Themenauswahl mit auf dem Tisch, schreibt aber auch selbst mit Vorliebe zu zahlreichen neuen Entwicklungen in der Branche. Zudem gehört er zu den Stammgästen in den Multimedia-Formaten OnAir und OnScreen.

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