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Der frühe Vogel

Wegen betrügerischer Aktivitäten: Deutsche Bahn schränkt Zahlungsoptionen ein

Veröffentlicht: 20.12.2018 | Autor: Corinna Flemming | Letzte Aktualisierung: 20.12.2018 | Gelesen: 1825 mal
App Deutsche Bahn

Die Deutsche Bahn muss aktuell mit einer ganzen Reihe von Betrugsfällen kämpfen. Wie das Unternehmen selber bestätigte, gebe es zur Zeit „verstärkt betrügerische Aktivitäten“. Aus diesem Grund schränkt man jetzt die Zahlungsmöglichkeiten ein: Bis auf weiteres können keine Sparpreis-Tickets per Lastschrift bezahlt werden. Das gilt sowohl für den DB Navigator als auch für die Ticketbuchung über die Website. „Wir haben diese Maßnahme zum Schutz unserer Kunden ergriffen und bitten dafür um Verständnis“, wird ein Sprecher bei ntv zitiert.

Die Betrüger haben sich wohl den Rückzahlungsmodus bei stornierten Tickets zunutze gemacht und vorher entwendete Kreditkarten- sowie Kontodaten für die Buchung eines Tickets verwendet, welche anschließend storniert wurden. Die Storno-Gutscheine wurden daraufhin weiterverkauft. Um wie viele Betrugsfälle es sich genau handelt, konnte die Bahn nicht sagen, rät aber allen Kunden: „Stellen Kunden unberechtigte hohe Abbuchungen für Fahrkarten von ihrem Konto fest, dann sollten sie die Lastschrift durch ihre Bank widerrufen lassen und sich umgehend mit uns in Verbindung setzen.“

Großes Interesse an Scout24

Erst vor wenigen Tagen machten Spekulationen um einen möglichen Verkauf von Scout24 die Runde. Der Betreiber der beiden Plattformen ImmobilienScout24 und AutoScout24 soll das Interesse vieler Finanzinvestoren geweckt haben, wie die Internetworld jetzt schreibt. So seien die Private-Equity-Firmen Hellman & Friedman und Blackstone an einer gemeinsamen Übernahme interessiert, auch der Finanzinvestor EQT Partners stehe einem Kauf von Scout24 offen gegenüber. An der Börse wird das Unternehmen derzeit mit einem Wert von 4,2 Milliarden Euro notiert. Wird der Verkauf schnell geregelt, wäre es „einer der größten Private-Equity-Deals des Jahres“, so die Internetworld weiter.

Google: Microsoft Edge bewusst verlangsamt? 

Hat Google vorsätzlich die Leistung von Microsofts Browser Edge manipuliert? Dieser Vorwurf wird aktuell vom Master-Studenten Joshua Bakita erhoben, der an Edge mitarbeitet. Google soll ein leeres <div>-Tag über YouTube-Videos eingefügt haben, um die Leistung von Edge zu bremsen. Anschließend sollen die Vorteile von Chrome gegenüber Egde, wie die stärkere Akkuleistung beim Abspielen von Videos, beworben wurden sein. In einem Blogbeitrag schreibt der Student, dass dies „nicht der einzige Fall“ gewesen sei, nennt aber keine weiteren Beispiele, so Futurezone. Erst vor wenigen Wochen wurde bekannt, dass Microsoft seinen Browser Edge einstellen wird.

Über den Autor

Corinna Flemming Experte für Internationales

Nach verschiedenen Stationen im Redaktionsumfeld wurde schließlich das Thema E-Commerce im Mai 2017 zum Job von Corinna. Seit sie Mitglied bei den OnlinehändlerNews ist, kann sie ihre Liebe zur englischen Sprache jeden Tag in ihre Arbeit einbringen und hat sich dementsprechend auf den Bereich Internationales spezialisiert.

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