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Der frühe Vogel

Datenbank mit 763 Millionen E-Mail-Adressen öffentlich zugänglich

Veröffentlicht: 12.03.2019 | Autor: Hanna Behn | Letzte Aktualisierung: 12.03.2019 | Gelesen: 835 mal
Hacker tippt auf Tastatur

Bei dem Dienstleister verifications.io, der E-Mail-Adressen verifiziert, waren 763 Millionen Mail-Adressen sowie weitere, diesen zugeordnete private Informationen wie Namen, Geschlecht, Geburtsdatum, Telefonnummern und Wohnort öffentlich zugänglich. Entdeckt hatte diese 150 GByte große Datenbank ein Forscher der Sicherheitsfirma Security Discovery, berichtet Heise. Passwörter, Kredit- oder Bezahldaten sollen dabei nicht verfügbar gewesen sein.

Der Forscher machte den Dienst auf das Leck aufmerksam, diese erklärten, dass es keine „Kundendaten“, sondern eine „Unternehmensdatenbank“ mit ohnehin öffentlich zugänglichen Informationen sei. Allerdings war die Plattform anschließend offline. Nach Angaben des Forschers wurden von dem Dienst im Auftrag von Kunden Spam-Mails versendet, um die Existenz von Adressen zu validieren.

Es ist die zweitgrößte Sammlung dieser Art nach der sogenannten Collection #1 mit 773 Millionen Adress- sowie Passwortdaten. Wer überprüfen möchte, ob die eigene E-Mail-Adresse betroffen ist, kann dies unter haveibeenpwned.com nachschauen.

Lidl setzt sich für Elektromobilität ein: 400 Ladesäulen geplant

Lidl macht sich für den Ausbau der Elektromobilität stark. Das Handelsunternehmen will bis März 2020 an 400 Filialen Ladesäulen für E-Autos anbieten. Es sei das größte E-Ladenetz im deutschen Lebensmitteleinzelhandel, teilt Lidl mit. Neue Filialen werden direkt mit der E-Ladesäule ausgestattet, langfristig sollen gleich zwei Ladepunkte an vielen Standorten verfügbar sein, auch in vielen ländlichen Regionen und in der Nähe von Autobahnen. „Um die Mobilitätswende in Deutschland voranzubringen, müssen wir den Menschen die Sorge vor einer begrenzten Reichweite nehmen. Daher ist der flächendeckende Ausbau unserer Ladeinfrastruktur ein entscheidender Faktor für den Erfolg von Elektrofahrzeugen und eine Investition in die Mobilität von morgen“, so Wolf Tiedemann, Geschäftsleiter Zentrale Dienste bei Lidl Deutschland.

Weniger Nutzer in sozialen Medien

Facebook, Twitter, Instagram und andere soziale Netzwerke spielen in Deutschland nicht mehr dieselbe tragende Rolle wie einst, schreibt internetworld.de. Laut dem Deutschland-Index Digitalisierung 2019 des Kompetenzzentrums Öffentliche IT sanken in vielen Bundesländern die Nutzerzahlen für die sozialen Medien zwischen 2015 und 2017, ein wenig Zuwachs gab es lediglich im Saarland, in Hamburg sowie in Rheinland-Pfalz. In letzterem ist auch die Begeisterung für soziale Netze am größten: 60 Prozent der Einwohner nutzen diese. In den neuen Bundesländern liegt dieser Wert hingegen meist unter 50 Prozent, in Brandenburg sind es nur 38 Prozent, heißt es.

Über den Autor

Hanna Behn Experte für Usability

Hanna fand Anfang 2019 ins Team der OnlinehändlerNews. Sie war mehrere Jahre journalistisch im Bereich Versicherungen unterwegs, dann entdeckte sie als Redakteurin für Ratgeber- und Produkttexte die E-Commerce-Branche für sich. Als Design-Liebhaberin und Germanistin hat sie nutzerfreundlich gestaltete Online-Shops mit gutem Content besonders gern.

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