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Der frühe Vogel

Datenpannen werden teurer und belasten Unternehmen zunehmend

Veröffentlicht: 26.07.2019 | Autor: Redaktion | Letzte Aktualisierung: 25.07.2019
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4,25 Millionen Euro – das sind die Kosten, die deutschen Unternehmen durch Datenpannen im Schnitt entstehen. Dies ist das Ergebnis der neuen Studie „Cost of Data Breach 2019“ des IT-Spezialisten IBM. Im Rahmen der Studie zeigte sich auch, dass Deutschland damit über dem weltweiten Durchschnitt von 3,51 Millionen Euro liegt. Zudem wurde ein deutlicher Zuwachs gemessen: Allein in den vergangenen fünf Jahren stiegen die Kosten um rund zwölf Prozent. Insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen seien die verursachten Kosten eine immense Belastung.

Die steigenden Kosten können nach Angaben der InternetWorld insbesondere auch auf die zunehmende Regulierung zurückgeführt werden. Zudem gäbe es immer komplexere Prozesse, um Hackerangriffe aufzuklären, was ebenfalls zu steigenden Ausgaben führe. 

Grundsätzlich sollen hinter mehr als der Hälfte aller Fälle kriminelle Cyberattacken stecken. Solche Angriffe verursachen im Schnitt auch erheblich höhere Kosten als etwa technische Pannen oder Vorfälle, die durch menschliche Fehler entstehen. Auf den Datensatz heruntergebrochen ergeben sich bei Hacker-Angriffen Verluste in Höhe von 194 Euro. Technische Systemfehler sind für ein Viertel aller Datenpannen verantwortlich und kosten Unternehmen 140 Euro pro Datensatz.

„Die Höhle der Löwen“ bekommt neuen Investor

Am 3. September startet bei Vox die sechste Staffel der Gründershow „Die Höhle der Löwen“. Das Konzept der Sendung bleibt gleich, allerdings wird es künftig einen neuen Investor geben. Neben den altbewährten Juroren Frank Thelen, Ralf Dümmel, Dagmar Wöhrl, Carsten Maschmeyer, Georg Kofler und Judith William wird ab der kommenden Staffel Nils Glagau in der Löwenhöhle Platz nehmen. Der Inhaber und Geschäftsführer des Familienunternehmens Orthomol wird sich mit den restlichen Investoren jeweils die fünf Löwen-Stühle pro Sendung teilen. Zuschauer können sich laut Mitteilung unter anderem auf den jüngsten Gründer, den schnellsten Deal aller Zeiten und tierische Gäste freuen.

Kuriose Bestellungen: Deliveroo-Accounts gehackt

Kekse und Eis für umgerechnet 170 Euro, bizarre Essens- und Getränkebestellungen für 500 Euro – in London werden aktuell recht kuriose Bestellungen beim Lieferdienst Deliveroo abgegeben. Grund dafür ist wohl ein Hackerangriff, bei dem sich die Gauner Zugrif auf verschiedene Accounts verschaffen konnten. Wieviele Kunden genau betroffen sind, ist bislang unklar. Wie die FAZ mit Verweis auf Forbes schreibt, soll es sich alllerdings um eine „bedeutende“ Anzahl handeln. Die Adressen, zu denen die Hacker das Essen liefern lassen, seien wahllos, wie es in dem Bericht weiter heißt. Zwar erstattet Deliveroo den geschädigten Kunden das Geld zurück, allerdings haben sich bereits viele Nutzer über die langen Bearbeitungszeiten beschwert.

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