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Digital Tech Newsflash

Microsoft bestätigt Hacker-Angriffe im aktuellen Wahlkampf

Veröffentlicht: 11.09.2020 | Geschrieben von: Christoph Pech | Letzte Aktualisierung: 11.09.2020
US-Wahl

Der US-Wahlkampf ist offenbar wieder Ziel von Hacker-Angriffen. Microsoft zufolge sollen Hacker aus Russland, China und dem Iran in den vergangenen Wochen tausende Angriffe auf die Wahlkampf-Teams von Joe Biden und Donald Trump gestartet haben. Demnach habe etwa ein Hacker-Kollektiv aus Russland Beraterfirmen angegriffen, die sowohl für die Demokraten als auch für die Republikaner arbeiten, berichtet die FAZ. Es handele sich dabei um die Gruppe „Strontium“, die sich schon im Wahlkampf 2016 Zugriff zu E-Mails der Demokraten verschaffte.

Eine chinesische Gruppe mit dem Namen „Zirconium“ soll versucht haben, mindestens eine prominente Person mit Verbindung zum Weißen Haus anzugreifen. Von „Tausenden“ Angriffen zwischen März und September seien fast 150 erfolgreich gewesen, so Microsoft. Aus dem Iran wiederum sollen Hacker versucht haben, Accounts der Trump-Regierung und seines Wahlkampf-Teams zu kapern – allerdings erfolglos. Amerikanische Geheimdienste hatten bereits Anfang August vor Angriffen gewarnt.

Facebook startet neuen alten Ableger für Studenten

Heute ist Facebook das größte soziale Netzwerk der Welt, 2003 startete Mark Zuckerberg das Projekt unter dem Namen „TheFacebook“ für Studenten an seinem Campus in Harvard. Mit „Facebook Campus“ bringt er dieses Ur-Netzwerk nun offenbar zurück. Studierende können sich mit ihrer E-Mail-Adresse der Uni anmelden und erhalten dort Infos von ihrer jeweiligen Hochschule. Dort können Events oder Gruppen erstellt werden, wie beim großen Facebook, allerdings exklusiv für die eigene Uni. In einem eigenen Chatroom namens Campus Chats können die Studierenden in Kontakt bleiben. Zudem gibt es eine Funktion, um Kommilitonen basierend auf Studienfach, Abschlussjahr oder eingeschriebener Kurse zu suchen. Facebook Campus startet zunächst an 30 Hochschulen in den USA.

Huawei löst sich von Google

Der chinesische Elektronikriese Huawei hat auf seiner Entwicklerkonferenz HDC in Shenzhen angekündigt, im kommenden Jahr das eigene Betriebssystem Harmony OS auf seine Smartphones zu bringen. Damit reagiert der Konzern einerseits auf die US-Sanktionen, auf deren Basis auch der Zugang zu Google-Services abgeschnitten wurde. Andererseits ist es auch eine Kampfansage an Apple und Google, deren Marktmacht mit einem eigenen Betriebssystem anzugreifen. Bislang lief Harmony nur auf einigen Fernsehern der Tochtermarke Honor. Harmony 2.0 wird für alle Huawei-Geräte entwickelt und soll als universelles System auch auf Fernsehern oder in Autos laufen. Das System soll Open-Source werden und Entwicklern damit die Portierung von Software auf die Huawei-Plattform erleichtern, berichtet der Spiegel.

Über den Autor

Christoph Pech Experte für: Digital Tech

Christoph ist seit 2016 Teil des OHN-Teams. In einem früheren Leben hat er Technik getestet und hat sich deswegen nicht zweimal bitten lassen, als es um die Verantwortung der Digital-Tech-Sparte ging. Digitale Politik, Augmented Reality und smarte KIs sind seine Themen, ganz besonders, wenn Amazon, Ebay, Otto und Co. diese auch noch zu E-Commerce-Themen machen. Darüber hinaus kümmert sich Christoph um den Youtube-Kanal.

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