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Digital Tech Newsflash

Trump nimmt Russland nach Cyberangriff in Schutz

Veröffentlicht: 21.12.2020 | Geschrieben von: Christoph Pech | Letzte Aktualisierung: 21.12.2020
Donald Trump

US-Außenminister Mike Pompeo vermutet hinter den Cyberangriffen auf Regierungseinrichtungen russische Hacker. Noch-Präsident Donald Trump widerspricht seinem Minister nun und will die Schuld lieber auf China schieben. Immer werde gleich Russland verdächtigt, dabei könne auch China Schuld sein, schrieb Trump auf Twitter. Dies werde aber „aus überwiegend finanziellen Gründen“ nicht in Betracht gezogen, zitiert der Spiegel.

In einem Radiointerview hatte Pompeo am Freitag geäußert, dass sich mittlerweile „ziemlich klar“ sagen lasse, dass Russland für die Cyberattacke verantwortlich sei. Russland hatte das stets dementiert. Donald Trump spielt das Ausmaß des Angriffs zudem herunter. In den „lügnerischen Medien“ werde die Sache übertrieben. „Ich wurde umfassend informiert, und es ist alles voll unter Kontrolle“.

Die Cisa, die US-Behörde für Cyber- und Infrastruktursicherheit, sieht das deutlich anders. Der Angriff seine eine „ernste Gefahr“ für die US-Regierung, für Regierungen einzelner Bundesstaaten und Kommunen sowie für die kritische Infrastruktur und für private Organisationen, erklärte die Cisa. Außerdem dauere der Angriff mindestens seit März des Jahres an.

Facebook veröffentlicht Wahlreport

Facebook hat einen 22-seitigen Report über die US-Wahl angefertigt und an Kongress-Abgeordnete sowie die Trump-Administration und das Team des künftigen Präsidenten Joe Biden geschickt. Darin erklärt das soziale Netzwerk, dass es 265.000 Posts gelöscht hat, die gegen die Richtlinien gegen Wahlbetrug verstoßen haben. Außerdem seien 3,3 Millionen Anträge für Wahlwerbung abgewiesen, um die Wahl vor Misinformation und fremden Einflüssen zu schützen. In dem Report erklärt Facebook, dass es künftig mehr Regeln und Gesetze von der Regierung erwarte, da es nicht Aufgabe von Unternehmen sein sollte, Wahlbetrug zu verhindern, so Bloomberg.

Jahrestag des Anschlags am Breitscheidplatz: Drohne fliegt in Kirche

Am Sonntag musste die Feuerwehr zur Berliner Gedächtniskirche ausrücken, um eine Kameradrohne zu bergen, die im Glockenturm der Gedächtniskirche steckengeblieben war. Die Polizei stellt klar, dass es sich nicht um einen Anschlag handelte, und zwar aus gutem Grund: Denn am 19. Dezember jährte sich der Anschlag auf dem Breitscheidplatz. Dafür hatte am Samstag eine Gedenkveranstaltung stattgefunden. „Die Drohne hatte anscheinend einen schwachen Akku und blieb gegen 1.00 Uhr in einer Wabe der Eiermann-Fassade hängen“, erklärte ein Polizeisprecher laut Berliner Morgenpost. Den beiden Betreibern der Drohne droht ein empfindliches Bußgeld, denn rund um die Gedächtniskirche herrscht eine Flugverbotszone.

Über den Autor

Christoph Pech Experte für: Digital Tech

Christoph ist seit 2016 Teil des OHN-Teams. In einem früheren Leben hat er Technik getestet und hat sich deswegen nicht zweimal bitten lassen, als es um die Verantwortung der Digital-Tech-Sparte ging. Digitale Politik, Augmented Reality und smarte KIs sind seine Themen, ganz besonders, wenn Amazon, Ebay, Otto und Co. diese auch noch zu E-Commerce-Themen machen. Darüber hinaus kümmert sich Christoph um den Youtube-Kanal.

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