Neue Betrugsmasche

TikTok-Betrug: Bayerin fällt auf Fake-Schlagersänger rein

Veröffentlicht: 05.01.2022 | Geschrieben von: Markus Gärtner | Letzte Aktualisierung: 05.01.2022
Sänger auf Bühne

TikTok gehört mittlerweile zu den meistgenutzen Apps und Webseiten der Welt. Auf dem Video-Portal des chinesischen Anbieters kann jeder kurze Clips hochladen und ansehen. Eine Frau aus dem Landkreis Kulmbach fiel im Dezember 2021 einer Betrugsmasche zum Opfer, wie die Polizei Bayern mitteilt.

TikTok-Betrüger wollte Geld für Musikalbum

Die 44-Jährige wurde via TikTok von einem Mann kontaktiert, der sich als prominenter Schlagerstar ausgab und gemeinsam mit ihr und anderen Stars der Szene ein Album produzieren wollte – dafür aber Geld brauchte, wie er vorgab. Über mehrere Wochen wickelte der Betrüger die Frau um den Finger, so dass sie nicht nur einen vierstelligen Geldbetrag überwies, sondern später auch noch bei einem persönlichen Treffen am Bayreuther Bahnhof mehrere zehntausend Euro an eine Komplizin des Betrügers übergab. Die Kriminalpolizei Bayreuth ermittelt jetzt und sucht diese Frau: 

  • etwa 50 Jahre
  • blonde Haare
  • zwischen 160 und 165 Zentimeter groß
  • sie rauchte und hatte eine ungepflegte Erscheinung
  • sie trug eine lachsfarbene Jacke

Mögliche Zeugen, die am 17. Dezember die Abholerin am Bahnhof in Bayreuth gesehen haben könnten, sollen sich bei der Kriminalpolizei in Bayreuth unter der Telefon-Nr. 0921 / 506-0 melden.

So kann man sich vor Online-Betrügern schützen

Die Polizei warnt vor derartigen Betrugsmaschen und gibt Hinweise, wie man sich schützen kann:

  • Ignorieren: Gehen Sie nicht auf die Forderungen ein. Überweisen Sie auf keinen Fall Geld.
  • Sichern: Speichern Sie alle Mails und Nachrichten.
  • Hilfe holen: Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei.
  • Blockieren: Brechen Sie jeglichen Kontakt ab.

Über den Autor

Markus Gärtner
Markus Gärtner Experte für: Local Commerce

Markus ist 2018 zum OHN-Team dazugestoßen und berichtet unter anderem über aufstrebende StartUps im E-Commerce. Zuvor hat er beim Branchendienst Location Insider die digitalen Ideen des stationären Handels beleuchtet und für mobilbranche.de den Online-Handel via Smartphone und Apps ins Auge gefasst. Die Digitalisierung der Medienbranche konnte er in seiner Zeit bei dem Branchendienst turi2 beobachten.

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