Kurzmeldung

WhatsApp-Betrug mit unbekannten Rufnummern und Konto-Übernahme

Veröffentlicht: 01.06.2022 | Geschrieben von: Markus Gärtner | Letzte Aktualisierung: 01.06.2022
WhatsApp

WhatsApp wird aufgrund seiner massenhaften Verbreitung immer wieder von Kriminellen missbraucht. Ständig tauchen neue Betrugsmaschen auf. Jetzt droht Gefahr, wenn WhatsApp-Nutzer über eine Nachricht aufgefordert werden, eine unbekannte Nummer anzurufen, wie Spiegel Online berichtet. Die WhatsApp-Betrüger könnten letztendlich das Konto des Nutzers kapern.

Vorsicht vor dieser WhatsApp-Nummer

So soll die Masche funktionieren: Der Nutzer erhält eine Nachricht mit dem Hinweis, eine unbekannte Nummer anzurufen. Zu erkennen ist die neue Betrugsmethode an der Ziffernfolge mit Sternchen und der Zahl 21, also **21*. Mit dieser Kombination können die Betrüger eine Rufumleitung auf dem Gerät des Opfers einrichten und alle eingehenden Gespräche abfangen. 

Darüber hinaus können die Angreifer auch den WhatsApp-Account des geschädigten Nutzers übernehmen, in dem sie ein neues Gerät im Konto hinterlegen. Bei einem Kontrollanruf, wie er oft üblich ist, könnten die Kriminellen diesen dann aufgrund der Rufumleitung verifizieren. Haben die Betrüger erstmal ein Konto übernommen, könnten sie durch den Zugriff auf die Kontakte neue Opfer finden und weiteren Schaden anrichten. 

Die Polizei warnt in verschiedenen Bundesländern jeweils vor neu auftauchenden Betrugsmethoden via WhatsApp. Nutzer sollten sich über aktuelle Tricks informieren, generell keine Links oder Telefonnummern fremder Personen ansteuern und bei einem Betrugsversuch Anzeige bei der Polizei erstatten.

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Über den Autor

Markus Gärtner
Markus Gärtner Experte für: Local Commerce

Markus ist 2018 zum OHN-Team dazugestoßen und berichtet unter anderem über aufstrebende StartUps im E-Commerce. Zuvor hat er beim Branchendienst Location Insider die digitalen Ideen des stationären Handels beleuchtet und für mobilbranche.de den Online-Handel via Smartphone und Apps ins Auge gefasst. Die Digitalisierung der Medienbranche konnte er in seiner Zeit bei dem Branchendienst turi2 beobachten.

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