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Twitter bestätigt Hack von 5,4 Millionen Konten

Veröffentlicht: 08.08.2022 | Geschrieben von: Michael Pohlgeers | Letzte Aktualisierung: 08.08.2022
Twitter auf einem Smartphone im Schatten

Vor wenigen Wochen wurde ein Datensatz von 5,4 Millionen Twitter-Konten auf einer einschlägigen Website zum Verkauf angeboten. Twitter hatte ursprünglich erklärt, dass die betreffende Schwachstelle nach Bekanntwerden umgehend geschlossen wurde und es keine Hinweise darauf gebe, dass jemand sie ausgenutzt habe. Nun hat die Plattform den Vorfall und Datenklau allerdings offiziell bestätigt und will betroffene Nutzer informieren.

„Im Juli 2022 sind wir durch einen Medienbericht darauf aufmerksam geworden, dass jemand möglicherweise diese Schwachstelle ausgenutzt und die abgegriffenen Informationen zum Verkauf gestellt hat“, erklärt das Unternehmen in einem Blogbeitrag. Die Überprüfung einer Stichprobe aus dem Datensatz habe ergeben, dass der Datendiebstahl vor Schließen der Sicherheitslücke stattgefunden hat. 

Twitter wolle nun die Nutzer, die nachweislich von dem Vorfall betroffen sind, informieren. Gleichzeitig setzte das Unternehmen eine Erklärung ab, weil es nicht in der Lage sei, jeden betroffenen Account zu bestätigen. Das Unternehmen wolle vor allem die Accounts schützen, die unter einem Pseudonym agieren. „Wir verstehen das Risiko, das ein solcher Vorfall mit sich bringt und bereuen sehr, dass es passiert ist“, heißt es. 

Im Januar dieses Jahres war eine Schwachstelle entdeckt worden, über die Nutzer mit ihrer verborgenen E-Mail-Adresse oder Telefonnummer gefunden werden konnten. Dadurch seien auch Rückschlüsse auf die Identitäten hinter anonymisierten Accounts möglich. Twitter hatte die Lücke nur eine Woche nach Bekanntwerden geschlossen.

Stromverkauf schlägt Bitcoin-Mining

Das Bitcoin-Mining-Unternehmen Riot Blockchain hat im Juli mehr Geld durch Stromgutschriften verdient als durch das Mining der Kryptowährung. Wie Heise Online berichtet, musste das Unternehmen seine 750-Megawatt-Anlage im US-Bundesstaat Texas hitzebedingt herunterfahren. 

Den eingesparten Strom konnte Riot Blockchain verrechnen und verdiente so 9,5 Millionen Dollar. Im gleichen Zeitraum schürfte der Betreiber 318 Bitcoins mit einem Gegenwert von 6,88 Millionen Dollar. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Rückgang von 28 Prozent, erklärte das Unternehmen.

Irreführende Versprechen: Tesla verklagt

Die kalifornische Fahrzeugbehörde DMV hat Klage gegen den Elektroauto-Hersteller Tesla eingereicht. Wie der Spiegel berichtet, wirft die Behörde dem Unternehmen irreführende Versprechungen vor. Demnach habe Tesla sein Fahrassistenzsystem besser dargestellt, als es sei. Die Fahrzeuge des Unternehmens funktionieren bis heute nicht „als autonome Fahrzeuge“, erklärt die DMV.

Tesla-Chef Elon Musk hatte die Wichtigkeit der selbstfahrenden Autos immer wieder betont. Der sogenannte Autopilot gilt als Aushängeschild des Unternehmens – bringt Tesla aber auch immer wieder mit negativen Meldungen in die Schlagzeilen. So seien von Autopiloten gesteuerte Wagen in einem Jahr an 273 Unfällen in den USA beteiligt.

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Über den Autor

Michael Pohlgeers
Michael Pohlgeers Experte für: Marktplätze

Micha gehört zu den „alten Hasen“ in der Redaktion und ist seit 2013 Teil der E-Commerce-Welt. Als stellvertretender Chefredakteur hat er die Themenauswahl mit auf dem Tisch, schreibt aber auch selbst mit Vorliebe zu zahlreichen neuen Entwicklungen in der Branche. Zudem gehört er zu den Stammgästen in unseren Multimedia-Formaten, dem OHN Podcast und unseren YouTube-Videos.

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