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Der frühe Vogel

Die Deutsche Bahn testet Online-Bestellungen im Bordbistro

Veröffentlicht: 10.12.2018 | Autor: Michael Pohlgeers | Letzte Aktualisierung: 10.12.2018
Nahaufnahme Bordrestaurant

Die Deutsche Bahn, die heute früh bundesweit bestreikt wird, will digitale Dienste offenbar stärker einsetzen. Der Konzern soll einem Bericht von t3n.de zufolge einen neuen Dienst in den ICEs auf der Strecke von und nach Paris testen. Fahrgäste in der ersten und zweiten Klasse haben demnach die Möglichkeit, über eine Website Bestellungen an den Speisewagen zu schicken. Für die Fahrgäste der zweiten Klasse steht die Bestellung dann zur Abholung im Bordbistro bereit. In der ersten Klasse wird sie direkt an den Sitzplatz gebracht.

Um die Fahrgäste auf den neuen Service hinzuweisen, liegen Flyer in den entsprechenden Zügen aus. Der Online-Bestellservice wird in Zusammenarbeit mit dem Order-Management-StartUp Smoothr realisiert und dürfte ein Baustein in der Modernisierung des Bordbistro-Angebots in den Zügen sein.

Obwohl die Bestellung der Speisen online erfolgt, muss der Fahrgast in der Testphase noch beim Personal direkt bezahlen. Für t3n.de ein großer Verbesserungsaspekt: Eine Bezahlung direkt online über die App würde Wartezeiten im Bordbistro und den Zustell-Prozess deutlich beschleunigen. Zudem könne die Bahn dann auch erwägen, das Bahn-Bonus-Programm in den Bestellservice zu integrieren.

Uber macht den ersten Schritt zum Börsengang

Der Fahrdienst-Vermittler Uber hat Medienberichten zufolge einen vertraulichen Antrag für eine Aktienplatzierung eingereicht. Das berichten Heise Online zufolge das Wall Street Journal, die Financial Times und Bloomberg. Ubers Börsengang könnte bereits im ersten Quartal 2019 erfolgen. Auch der Uber-Konkurrent Lyft hatte bekanntgegeben, ebenfalls einen vertraulichen Antrag für einen Börsengang eingereicht zu haben. Lyft fasse dabei einen IPO im März oder April ins Auge.

Frankreich: Rakuten startet Club R Everywhere

Der japanische Online-Marktplatz Rakuten hat sein Kundentreueprogramm in Frankreich erweitert. Wie EcommerceNews.eu berichtet, können die Kunden dort nun das „Club R Everywhere“ genannte Angebot nutzen. Damit erhalten sie fünf Prozent Rabatt bei Rakuten-Partnern – dazu zählen unter anderem Nike, Expedia und Monoprix. Frankreich ist erst der zweite Markt, in dem Rakuten Club R Everywhere startet. Das Land ist nach Japan der zweitgrößte Absatzmarkt für den Konzern.

Über den Autor

Michael Pohlgeers Experte für Marktplätze

Micha gehört zu den „alten Hasen“ in der Redaktion und ist seit 2013 Teil der E-Commerce-Welt. Als stellvertretender Chefredakteur hat er die Themenauswahl mit auf dem Tisch, schreibt aber auch selbst mit Vorliebe zu zahlreichen neuen Entwicklungen in der Branche. Zudem gehört zu er zu den Stammgästen in den Multimedia-Formaten OnAir und OnScreen.

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