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Der frühe Vogel

Gmail wird 15 und bekommt neue Funktionen

Veröffentlicht: 02.04.2019 | Autor: Michael Pohlgeers | Letzte Aktualisierung: 02.04.2019
Gmail auf verschiedenen Geräten

Am gestrigen 1. April hat Googles E-Mail-Dienst Gmail seinen 15. Geburtstag gefeiert. Nun hat das Unternehmen dem Service pünktlich zum Geburtstag einige neue Funktionen verpasst. So haben Nutzer künftig die Möglichkeit, E-Mails zeitversetzt zu verschicken, also vorzuplanen. So lasse sich der Versandzeitpunkt einer Mail beispielsweise auf den nächsten Morgen festlegen.

Die Möglichkeit, dass E-Mails vorgeplant werden können, wurde Mitte März bereits in einer APK entdeckt. Beobachter warteten seitdem darauf, dass die Funktion freigeschaltet wird. Google selbst betone, dass sich die neue Funktion vor allem dann lohne, wenn mit Kollegen oder Kontakten in anderen Zeitzonen kommuniziert werde. Auch wenn man selbst E-Mails spät am Abend schreibt, soll die neue Funktion nützlich sein.

Ist die Funktion freigeschaltet, sieht der Nutzer rechts neben seinem Senden-Button einen Pfeil, der das entsprechende Menü öffnet. In der Android-App findet sich die Funktion im Punkte-Menü rechts oben.

Neben dem Vorplanen von E-Mail hat Google auch dynamische E-Mail-Funktionen angekündigt. Mit ihnen sollen künftig bestimmte Aufgaben direkt im E-Mail-Postfach erledigt werden können – etwa die Anmeldung für ein Event oder das Ausfüllen von Fragebögen. Außerdem sollen Gmail-Nutzer künftig auch Kommentare in Google-Docs-Threads direkt in ihrem Posteingang beantworten können.

Xing übernimmt Honeypot

Das Karriere-Netzwerk Xing hat die Berliner IT-Jobbörse Honeypot für einen Basiskaufpreis von 22 Millionen Euro übernommen. Wie Heise Online berichtet, würden zum Basiskaufpreis noch erfolgsabhängige Zahlungen von bis zu 35 Millionen Euro kommen. Damit sei Honeypot die bisher größte Übernahme, die Xing durchgeführt hat. Das Prinzip von Honeypot dreht die klassische Jobsuche um: Auf der Plattform bewerben sich Unternehmen bei potenziellen Mitarbeitern, die sich dort präsentieren.

Lyft: Börsenfreude währt nur kurz

Der Ride-Sharing-Anbieter Lyft hat seinen Börsengang erfolgreich über die Bühne gebracht und konnte seinen Debut-Tag mit einem Aktienwert von 86 US-Dollar abschließen. Doch bereits am zweiten Handelstag fiel der Kurs zunächst auf 67,85 Dollar, bevor er bei 69,01 Dollar schloss, berichtet The Information. Damit ist der Aktienkurs unter den Ausgabepreis von 72 US-Dollar gefallen. Dass der Kurs derart schnell abgerutscht ist, deute darauf hin, dass einige Investoren keinen langfristigen Erfolg bei Lyft sehen und einen weiteren Kursfall in den kommenden Monaten erwarten.  

Über den Autor

Michael Pohlgeers Experte für Marktplätze

Micha gehört zu den „alten Hasen“ in der Redaktion und ist seit 2013 Teil der E-Commerce-Welt. Als stellvertretender Chefredakteur hat er die Themenauswahl mit auf dem Tisch, schreibt aber auch selbst mit Vorliebe zu zahlreichen neuen Entwicklungen in der Branche. Zudem gehört zu er zu den Stammgästen in den Multimedia-Formaten OnAir und OnScreen.

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