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Blitzerwarnung in 43 Ländern

Google Maps zeigt Radarfallen

Veröffentlicht: 31.05.2019 | Autor: Markus Gärtner | Letzte Aktualisierung: 31.05.2019
Radarfalle

Für eilige Autofahrer, die Bußgelder umgehen wollen, bietet Google einen neuen Service: Auf Google Maps können Nutzer nun stationäre und mobile Radarfallen sehen. Das Feature wurde bereits vor einigen Monaten angekündigt, jetzt wird es offiziell ausgerollt, berichtet futurezone.

Radarwarner in 43 Ländern – nicht in Deutschland

Google hatte bereits mit der App Waze einen Warnservice für die Blitzer. Jetzt kann man die festen und mobilen Geschwindigkeits-Messgeräte auch auf Google Maps sehen. Orangene Icons zeigen die Standorte und den Zeitpunkt der Meldung der Radarfallen an. Das Feature kommt in 43 Ländern, darunter Großbritannien, USA, Russland, Tschechische Republik, Slowakei, Ungarn und Italien. In Deutschland, Österreich und der Schweiz ist der Service allerdings aufgrund der Rechtslage verboten.

Android-Nutzer sollen Blitzer melden

Die Nutzer von Google Maps sollen – wie auch bei der Waze-App – selbständig die Radarfallen melden, das sei derzeit jedoch nur in der Android-Version möglich. Doch auch in der iOS-Version sollen die Autofahrer aktuelle Meldungen erhalten. Google kooperiert dafür in einigen Ländern auch mit der Polizei. Außerdem zeigt Google Maps laut zdnet auch die Geschwindigkeitsbeschränkungen auf den Straßen an, allerdings nur in Großbritannien, den USA und Dänemark.

Erlaubt ist den Autofahrern in Deutschland, sich vorher über die möglichen Standorte der Radarmessgeräte zu informieren. Während der Fahrt darf jedoch keine Software zur Blitzerwarnung genutzt werden. Etwas spitzfindig ist es, wenn der Beifahrer mithilft: Er darf eine entsprechende App nutzen, aber den Fahrer nicht aktiv auf einen unmittelbaren Standort des Blitzers hinweisen. Stattdessen kann er aber etwa zu langsamerem Fahren auffordern.

Über den Autor

Markus Gärtner Experte für Local Commerce

Markus ist 2018 zum OHN-Team dazugestoßen und berichtet unter anderem über aufstrebende StartUps im E-Commerce. Zuvor hat er beim Branchendienst Location Insider die digitalen Ideen des stationären Handels beleuchtet und für mobilbranche.de den Online-Handel via Smartphone und Apps ins Auge gefasst. Die Digitalisierung der Medienbranche konnte er in seiner Zeit bei dem Branchendienst turi2 beobachten.

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