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Kurzmeldung

Geheime Details zu Apples neuer AR-Brille Glass veröffentlicht

Veröffentlicht: 20.05.2020 | Autor: Markus Gärtner | Letzte Aktualisierung: 20.05.2020
Apple Logo

Die Augmented- bzw. Mixed-Reality-Brillen Google Glass und Microsofts HoloLens sind schon einige Jahre am Markt, seit einiger Zeit arbeitet auch Apple an einem solchen Projekt. Jetzt wurden erste geheime Details bekannt, die der Tech-Blogger Jon Prosser auf seinem YouTube-Kanal geleakt hat. Er behauptet, einen Maulwurf im Tech-Konzern zu haben und ein Video des Prototypen gesehen zu haben. Prosser war unter anderem durch seine detaillierten Leaks zum iPhone 12 bekannt geworden.

Apple Glass: Preis, Funktionen und Ausstattung

Demnach würde auch Apples Brille – wie Googles Version – einfach Glass heißen, wie golem berichtet. Das gute Stück soll rund 500 US-Dollar kosten und aufgrund geschliffener Gläser auch für normale Brillenträger nutzbar sein. Nutzer können Apple Glass vorerst wohl nur gemeinsam mit einem iPhone verwenden. Die Bedienung läuft über eine Gestensteuerung. Die AR-Brille soll außerdem einen integrierten Lidar-Sensor (light detection and ranging) haben, der zur Raum- und Entfernungsmessung verwendet wird. Allerdings soll die Brille ohne eigene Kamera kommen – Apple will so vermutlich Datenschutz-Kritiken ausweichen. 

Wann kommt Apples neue AR-Brille auf den Markt?

Die AR-Brille soll im Herbst 2020 oder spätestens 2021 vorgestellt werden, behauptet Prosser. Bis zum Marktstart – und auch abhängig von den Folgen der Coronapandemie – könnten dann noch einige weitere Monate vergehen. Das Design könnte sich bis dahin allerdings noch ändern. Laut Prosser will Apple die AR-Brille eher wie eine normale Brille und nicht wie ein verrücktes Tech-Spielzeug aussehen lassen, schreibt das Portal TheNextWeb.

Konkurrent Google Glass hatte mit seiner AR-Brille übrigens wenig Weitsicht: Das Projekt gilt – auch aufgrund großer Kritik bezüglich des Datenschutzes – als gescheitert. Aus dem Begriff entwickelte sich sogar die unschöne Ableitung „glasshole“. 

Über den Autor

Markus Gärtner Experte für Local Commerce

Markus ist 2018 zum OHN-Team dazugestoßen und berichtet unter anderem über aufstrebende StartUps im E-Commerce. Zuvor hat er beim Branchendienst Location Insider die digitalen Ideen des stationären Handels beleuchtet und für mobilbranche.de den Online-Handel via Smartphone und Apps ins Auge gefasst. Die Digitalisierung der Medienbranche konnte er in seiner Zeit bei dem Branchendienst turi2 beobachten.

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