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Conversational Search

Mehr Kontext: Google will bessere Suchergebnisse anzeigen

Veröffentlicht: 25.11.2020 | Geschrieben von: Christoph Pech | Letzte Aktualisierung: 25.11.2020
Google-Suche

Internetgigant Google ist stets darum bemüht, sein Kernprodukt, die Google-Suche, zu verbessern. Um Suchanfragen zu verstehen, ist der Kontext wichtig und diesen will Google stärker in den Fokus rücken. Mit der Conversational Search soll das Kontext-Verständnis der Google-Suche künftig auch auf mehrere aufeinanderfolgende Suchanfragen ausgeweitet werden.

In seinem Blog erklärt Google die Conversational Search anhand eines Beispiels: In den USA steht Thanksgiving vor der Tür. Wer nun also etwa nach Truthahn-Rezepten sucht und danach den Suchbegriff „carving“, der wird sehr wahrscheinlich nicht wissen wollen, wie man schnitzt oder meißelt – sondern wie man einen Truthahn tranchiert. Google bietet nun also nicht die Standard-Antwort, die man sonst erhalten würde, sondern geht davon aus, dass man einen Truthahn zerlegen möchte und liefert entsprechende Suchergebnisse.

Conversational Search verbessert auch „Ähnliche Fragen“

Google will sich, wie der Name Conversational sagt, an Gesprächen zwischen Personen orientieren. Wenn man im Gesprächsverlauf mehrere Fragen zu einem Thema stellt, dann orientiert sich der Gegenüber am entsprechenden Thema und beginnt das Gespräch nicht bei jeder Frage von vorn. Mit dem System will Google die Relevanz seiner Suchergebnisse erhöhen und vor allem bei Suchanfragen, die verschiedene Interpretationen erlauben, aufgrund vorheriger Suchen die besten Antworten liefern.

Außerdem will Google künftig besser erkennen, wenn man nach bestimmten Themenfeldern sucht. Wer also etwa nach Weihnachtsfilmen wie „Der Polarexpress“ und anschließend „A Christmas Story“ sucht, dem will Google darauf basierend eine Liste ähnlicher Weihnachtsfilme anzeigen. Zu guter Letzt sollen mit der Conversational Search auch die „Ähnlichen Fragen“, die Google schon seit Längerem anzeigt, verbessert werden. Mögliche weiterführende Fragen sollen besser auf vorherige Suchen abgestimmt werden. Google bleibt bei seinem Truthahn-Beispiel: Wer nach dem Truthahn-Rezept nach Falttechniken für Servietten sucht, bekäme bei den ähnlichen Fragen etwa die Option: „Wie faltet man eine Serviette zu einem Truthahn.“

Über den Autor

Christoph Pech Experte für: Digital Tech

Christoph ist seit 2016 Teil des OHN-Teams. In einem früheren Leben hat er Technik getestet und hat sich deswegen nicht zweimal bitten lassen, als es um die Verantwortung der Digital-Tech-Sparte ging. Digitale Politik, Augmented Reality und smarte KIs sind seine Themen, ganz besonders, wenn Amazon, Ebay, Otto und Co. diese auch noch zu E-Commerce-Themen machen. Darüber hinaus kümmert sich Christoph um den Youtube-Kanal.

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