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Ikea: E-Auto zum Selberbauen

Veröffentlicht: 31.05.2021 | Geschrieben von: Christoph Pech | Letzte Aktualisierung: 31.05.2021
Ikea

Gibt es den Elektro-Renault bald bei Ikea zum Selberbauen? Das ist offenbar gar nicht so unwahrscheinlich. Unter Aufsicht von Renault und Ikea hat der Designstudent Ryan Schlotthauer aus den USA ein Fahrzeug entworfen, das sich einfach selbst zusammenbauen lassen soll. Passend zum sonstigen Ikea-Katalog soll das Elektroauto „Höga“ heißen – das schwedische Wort für „groß“, wie T-Online berichtet.

Das Auto, das sich Kunden selbst zusammenbauen könnten, ist 2,3 Meter lang und 1,8 Meter hoch. Es besteht aus 374 Teilen und soll 5.300 Euro kosten. Es soll auch kein Spaß-Fahrzeug für den Freizeitgebrauch, sondern ein funktionsfähiges Auto sein, das aus traditionellem Karosseriematerial besteht. Betrieben wird das Auto über einen Akku, der an einer Elektroplattform sitzt.

Durch seine modulare Bauweise lässt sich das Auto sogar individualisieren. Sitze können etwa ausgebaut werden, um mehr Platz, etwa für für einen Kinderwagen, zu haben. Höga soll außerdem umweltfreundlich recyclebar werden. Wann man das Auto tatsächlich kaufen kann, ist offen. Aktuell erfüllt es nicht die Sicherheitsstandards, um für den freien Verkehr zugelassen zu werden.

Umfrage: Europäer würden Abgeordnete durch KI ersetzen

51 Prozent der Europäer würden Abgeordnete in Parlamenten durch künstliche Intelligenz ersetzen. Das geht aus einer Studie des Center for the Governance of Change der spanischen Privatuniversität IE University hervor. Sie wären auch damit einverstanden, dass die KI dann Zugriff auf ihre Daten hätte, so Heise. Das Ergebnis spiegele wider, dass der Glaube an die Demokratie als Regierungsform seit Jahren schrumpfe, erklärt Studienleiter Oscar Johnsson. Die Zustimmung ist aber je nach Land unterschiedlich. In Spanien unterstützen die Idee 66 Prozent der Befragten, in Deutschland nur 46 Prozent. In China wären sogar 75 Prozent dafür.

Polizei in England: Bitcoin-Miner statt Cannabis-Plantage

In England ist die Polizei bei der Suche nach einer Cannabis-Plantage auf etwas vollkommen anderes gestoßen: Eine Mining-Operation für Bitcoin. Durch Hinweise war die Polizei auf ein Gebäude aufmerksam geworden, in dem es ungewöhnlich heiß ist, wie eine Wärmekamera aufdeckte – normalerweise ein Anzeichen für Cannabis-Anbau. Tippgeber wiesen zudem darauf hin, dass viele Menschen das Gebäude zu unterschiedlichen Zeiten aufsuchten, berichtet Heise. Die Polizei fand dann aber keine Drogen, sondern etwa 100 Bitcoin-Miner. Das Mining selbst ist zwar nicht illegal, der Strom für die Operation sei aber illegal abgezweigt worden.

Über den Autor

Christoph Pech
Christoph Pech Experte für: Digital Tech

Christoph ist seit 2016 Teil des OHN-Teams. In einem früheren Leben hat er Technik getestet und hat sich deswegen nicht zweimal bitten lassen, als es um die Verantwortung der Digital-Tech-Sparte ging. Digitale Politik, Augmented Reality und smarte KIs sind seine Themen, ganz besonders, wenn Amazon, Ebay, Otto und Co. diese auch noch zu E-Commerce-Themen machen. Darüber hinaus kümmert sich Christoph um den Youtube-Kanal.

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