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Der frühe Vogel

Der Bundesdatenschutzbeauftragte warnt vor FaceApp

Veröffentlicht: 19.07.2019 | Autor: Michael Pohlgeers | Letzte Aktualisierung: 19.07.2019
FaceApp auf einem Smartphone

In den vergangenen Tagen hat die FaceApp für einen riesigen Hype gesorgt. Vor allem die Funktion, ein Selfie von sich zu machen und sein eigenes Antlitz über den Algorithmus altern zu lassen, rief große Begeisterung hervor. Doch nun regt sich zusehends Kritik an der App: Wie Heise Online berichtet, warnt nun auch der Bundesdatenschutzbeauftragte Ulrich Kelber (SPD) vor der Nutzung der Fotomanipulations-App. 

Kelber zufolge gebe es Befürchtungen, „dass wichtige persönliche Daten in die falschen Hände geraten“ könnten. Zudem seien die Nutzungsbedingungen des Dienstes „schwammig“ und es sei unklar, wer tatsächlich hinter FaceApp stecke. Sicher ist auf jeden Fall, dass die App von Wireless Lab in St. Petersburg entwickelt wird. Das sorgt vor allem in den USA dafür, dass dort nun das Thema Datenschutz eine große Rolle spielt. Der Fraktionschef der Demokraten im US-Senat forderte vom FBI, FaceApp genauer zu untersuchen. 

FaceApp ist bereits seit 2017 für iOS und Android verfügbar. Der aktuelle Hype wurde vor allem auch durch Prominente befeuert, die sich mit der App künstlich altern ließen und diese Bilder bei Instagram und anderen sozialen Netzwerken veröffentlichten. 

Wirecard startet Kooperation mit Auto1

Der Zahlungsabwickler Wirecard will strategisch mit der Gebrauchtwagenplattform Auto1 zusammenarbeiten. Unter anderem sollen Finanzlösungen für die Auto1-Plattform entwickelt werden, wie Wirecard laut Internet World mitteilte. Die Website richtet sich vor allem an Autohändler und bietet auch Kreditfinanzierungen an. Mit der Kooperation hat Wirecard zudem einen ersten Partner aus den Beteiligungen des Tech-Investors Softbank gewonnen. Der Investor hatte letztes Jahr knapp eine halbe Milliarde Euro in Auto1 gesteckt und stieg in diesem Jahr auch bei Wirecard ein. 

Netflix bringt ersten Tarif für Mobile-only-Nutzer

Der Streaming-Anbieter Netflix hat einen ersten echten Mobile-only-Tarif angekündigt. Mit diesem Abo, das zunächst in Indien eingeführt werden soll, ist das Streamen nur auf dem Smartphone erlaubt, wie t3n.de berichtet. Wie genau der Tarif aussehen soll, hat Netflix noch nicht verraten – das Unternehmen wolle mit dem neuen Angebot aber mehr Menschen in Indien erreichen. Der durchschnittliche Umsatz von Bezahl-TV-Kunden in dem Land liege bei unter fünf US-Dollar und damit deutlich günstiger als Netflixs bisheriges Angebot. Bei einem ersten Test in Malaysia hatte Netflix den Mobile-only-Tarif auf umgerechnet 3,60 Euro festgelegt.

Über den Autor

Michael Pohlgeers Experte für Marktplätze

Micha gehört zu den „alten Hasen“ in der Redaktion und ist seit 2013 Teil der E-Commerce-Welt. Als stellvertretender Chefredakteur hat er die Themenauswahl mit auf dem Tisch, schreibt aber auch selbst mit Vorliebe zu zahlreichen neuen Entwicklungen in der Branche. Zudem gehört zu er zu den Stammgästen in den Multimedia-Formaten OnAir und OnScreen.

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