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Der frühe Vogel

Cambridge Analytica: Facebook zahlt Milliardenstrafe

Veröffentlicht: 24.07.2019 | Autor: Hanna Behn | Letzte Aktualisierung: 24.07.2019
Facebook Privatsphäreeinstellungen

Facebook akzeptiert offenbar eine von der US-Aufsichtsbehörde, Federal Trade Commission (FTC), verhängte Geldstrafe im Cambridge-Analytica-Skandal in Höhe von fünf Milliarden Dollar. Das berichten laut des Wall Street Journal Insider. Zudem einigten sich den Angaben zufolge Facebbok und FTC auf einen Vergleich, welcher auch den besseren Schutz der Privatsphäre der Nutzer beinhalte. Ein Teil der Auflagen sei, dass Facebook-CEO Mark Zuckerberg persönlich verpflichtet werde, dass Datenschutzbestimmungen eingehalten würden.  

Während der US-Präsidentschaftswahl im Jahr 2011 war es dem Analyseunternehmen Cambridge Analytica gelungen, rund Daten von ca. 87 Millionen Facebook-Nutzern für sich zu nutzen. Dadurch soll das Wahlergebnis zugunsten von Donald Trump beeinflusst worden sein. Facebook war der Datenmissbrauch offenbar bekannt, was grundlegend die Frage nach der Sicherheit der Daten auf der Plattform bis heute in Frage stellt. Cambridge Analytica meldete nach dem Daten-Skandal zudem Insolvenz an

Rebuy macht 140 Millionen Euro Umsatz im Jahr

Rebuy kauft von Nutzern gebrauchte Medien und Elektroartikel – und erwirtschaftet damit Umsätze von rund 140 Millionen Euro pro Jahr. In einem Interview mit t3n erzählte der Rebuy-CEO Philipp Gattner außerdem, wie sich diese Umsatzzahlen zusammensetzen: Zwei Drittel erwirtschaftet das Unternehmen mit gebrauchten Elektrogeräten wie Laptops, Kameras und Handys, ein Drittel mit gebrauchten Medien. Der CEO sei aber „immer wieder überrascht“, dass sie „mit CDs und DVDs jeweils einen zweistelligen Millionenbetrag Umsatz machen – mit Medien insgesamt 40 bis 50 Millionen im Jahr“. 

Idealo untersucht den E-Commerce im Sekundentakt

Wie viel geben Deutsche innerhalb einer Sekunde beim Online-Shopping aus? Wie viele Pakete werden in diesem Zeitraum losgeschickt? Idealo hat eine interaktive Grafik erstellt, die Ereignisse des E-Commerce rund um die Themen Logistik, Umsatz, Sparen und Umwelt zeigt. Die integrierte Uhr lässt sich auch stoppen, sodass sichtbar wird, was genau innerhalb bestimmter festgelegte Zeitintervalle passiert.

In 60 Sekunden werden beispielsweise 123.862,20 Euro von Kunden beim Online-Einkauf ausgegeben, davon 31.951,80 Euro in der Modebranche. Zum Starten der Grafik bzw. des Zählers muss einfach auf den „Play“-Button gedrückt werden:

Über den Autor

Hanna Behn Experte für Usability

Hanna fand Anfang 2019 ins Team der OnlinehändlerNews. Sie war mehrere Jahre journalistisch im Bereich Versicherungen unterwegs, dann entdeckte sie als Redakteurin für Ratgeber- und Produkttexte die E-Commerce-Branche für sich. Als Design-Liebhaberin und Germanistin hat sie nutzerfreundlich gestaltete Online-Shops mit gutem Content besonders gern.

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