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Neuer Service

MediaMarkt will Kunden durch die Märkte navigieren – mit eigener App

Veröffentlicht: 01.08.2019 | Autor: Tina Plewinski | Letzte Aktualisierung: 01.08.2019
Filiale der Elektrokette MediaMarkt

Abholung im Markt, Datenrettung, Montage und Einrichtung von Elektrogeräten – MediaMarkt hat zahlreiche Serviceleistungen in petto, die den Einkauf und das Erlebnis für Kunden so komfortabel wie möglich gestalten sollen. Dass dabei die Vernetzung von Online- und Offline-Kanälen eine besondere Rolle spielt, zeigt nicht zuletzt auch die neueste Errungenschaft der Elektrokette: eine hauseigene App, die den Einkauf in den Filialen noch besser machen soll.

So funktioniert der Service

Die neue Anwendung ist darauf ausgerichtet, die Kunden mithilfe der App „punktgenau zum Wunschprodukt im Markt“ zu navigieren. Langes Suchen nach bestimmten Waren und umherirren in den Filialen soll damit ein Ende haben. Und davon sollen nicht nur die Kunden profitieren, sondern auch die Mitarbeiter entlasten, die laut MediaMarkt auf diese Weite „mehr Zeit für persönliche Beratungsgespräche haben“. Außerdem finden die Kunden in der App auch detailliertere Produktinformationen und sollen auch individuelle Wunschlisten erstellen sowie spezielle Angebote abrufen können.

Neben der marktinternen Navigation soll die App allerdings auch noch in anderen Bereichen helfen: Zum Beispiel soll sie Mitarbeitern bei der Inventur unter die Arme greifen oder auch beim Picken jener Produkte helfen, die sich Kunden über den Online-Shop via Click&Collect bestellt haben.

Neue Services werden zunächst in einer Filiale getestet

Auf einen bundesweiten Start der neuen Möglichkeiten, die die App bietet, müssten Kunden allerdings noch etwas warten. Denn die neuen Services sollen zunächst in einer einzigen Testfiliale erprobt: und zwar im hessischen Gründau-Lieblos. Hier können sich Kunden die neue „Store Guide-App“ auf ihr Smartphone herunterladen. Der Test soll zunächst „mehrere Monate“ laufen. Einen genauen Zeitrahmen nennt das Unternehmen hierbei allerdings nicht.

„Bei MediaMarktSaturn treiben wir den Ausbau von digitalen Lösungen auch am POS nachhaltig voran. In Gründau-Lieblos zeigen wir dabei einmal mehr, wie diese das Einkaufen von Grund auf verändern können. Gerade Location Based Services bieten unseren Kunden sowie uns als Händler und damit auch unseren Mitarbeitern völlig neue Erfahrungen und Mehrwerte“, kommentiert Sonja Moosburger, Geschäftsführerin der MediaMarktSaturn Innovationseinheit N3XT. „Instore-Navigation ist dabei für uns die Grundlage für viele weitere Einsatzmöglichkeiten. Gleichzeitig bauen wir unsere Multichannel-Strategie weiter aus, indem wir das Beste aus der digitalen und analogen Welt verbinden.“

MediaMarkt nutzt Licht zur Navigation

Das Ganze basiert übrigens nicht auf GPS, sondern auf einer lichtbasierten Technologie von Signify: Dabei werden intelligente Deckenleuchten installiert, die unsichtbare Lichtsignale aussenden, die wiederum von der App über die Smartphone-Kamera empfangen und ausgelesen werden können. Auf diesem Weg kann MediaMarkt den genauen Kundenstandort ermitteln und ihn zugleich auch zum gesuchten Produkt führen.

„Die Möglichkeiten von Licht im Handel gehen weit über die reine Beleuchtung hinaus. Neben einer hochwertigen Ausleuchtung des Shops, die Kunden ein ansprechendes Shoppingerlebnis bietet, ermöglicht ihnen intelligente Beleuchtung darüber hinaus ein personalisiertes, komfortables Einkaufen. Zugleich werden damit die Mitarbeiter im Markt entlastet, indem wir sie beispielsweise bei der Erstellung von Pickinglisten von Onlinebestellungen unterstützen“, ergänzt Kim-Van Blessin, End-User Marketing Manager Signify GmbH.

Über den Autor

Tina Plewinski Experte für Amazon

Bereits Anfang 2013 verschlug es Tina eher zufällig in die Redaktion von OnlinehändlerNews und damit auch in die Welt des Online-Handels. Ein besonderes Faible hat sie nicht nur für Kaffee und Literatur, sondern auch für Amazon – egal ob neue Services, spannende Technologien oder kuriose Patente: Alles, was mit dem US-Riesen zu tun hat, lässt ihr Herz höherschlagen. Nicht umsonst zeigt sie sich als Redakteurin vom Dienst für den Amazon Watchblog verantwortlich.

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