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Der frühe Vogel

Auch Skype-Mitschnitte werden wohl abgehört

Veröffentlicht: 08.08.2019 | Autor: Corinna Flemming | Letzte Aktualisierung: 08.08.2019
Skype auf Smartphone

Private Gespräche scheinen schon längst nicht mehr privat zu sein. Nachdem bekannt wurde, dass sowohl Apple, Amazon als auch Google Sprachaufnahmen von Mitarbeitern auswerten lassen, steht nun auch Skype im Fokus einer solchen Praktik. Konkret soll es laut Spiegel Online um die Übersetzungsfunktion gehen. Gespräche, bei denen dieser Service eingeschaltet ist, werden wohl im Nachgang von Angestellten ausgewertet. Dabei soll es teilweise auch zu sehr privaten Gesprächen kommen. Auf Mitschnitten sei beispielsweise die Rede von Beziehungsprobleme oder Gewichtsverlust gewesen.

Die Nutzungsbedingungen von Skype weisen nicht explizit auf eine Auswertung der Gespräche durch Dritte hin, da heißt es lediglich, dass „Sätze und automatische Abschriften analysiert werden“ und mögliche Korrekturen anschließend im System hinterlegt werden. Generell werden nur Gespräche mit der Übersetzungsfunktion mitgeschnitten, die Teilnehmer sollen dabei stets anonym sein.

Facebook verklagt Entwickler

Wegen eines mutmaßlichen Klickbetrugs hat Facebook jetzt Klage gegen zwei Entwickler eingereicht. Die beiden sollen Apps erstellt und in den Google Play Store gestellt haben, die Geräte mit Malware infizieren. Konkret sollen die Anwendungen nach Informationen von Heise Online Fake-Klicks auf Werbeanzeigen im Hintergrund erzeugen. Auf diesem Weg haben die beiden Gauner unverdiente Zahlungen vom sozialen Netzwerk generiert. Bei den Diensten soll es sich um angebliche Batterieschoner und Apps für Bildschirmsperrungen gehandelt haben, die wohl mehr als 207 Millionen mal heruntergeladen wurden. Zum genauen Schaden konnte Facebook keine Aussagen machen, bei betroffenen Anwendungen sollen allerdings nach wie vor im Google Store auffindbar sein.

SportScheck präsentiert neues Retail Media-Angebot

Sichtbarkeit, Data-Insights und ein 360-Grad-Produktportfolio – Das verspricht das Münchner Sporthaus SportScheck den Partnern der neuen Vermarktungslösung Retail Media. Das Angebot wurde jetzt vorgestellt und soll Anbietern fernab der Sportindustrie die Möglichkeit bieten, vom Ökosystem SportScheck aus 15 Millionen Unique Usern der Website, 13 Millionen Filialkunden an 17 Standorten und über 1,6 Mio. Social Media Fans zu profitieren. „Wir als Retail Media Team sehen uns dabei als Inhouse-Agentur, die gemeinsam mit der Industrie neue spannende Kommunikationslösungen entwickelt“, erklärt Armin Nusser, Leiter der Abteilung, bei fashionunited. Die Produktpalette von Retail Media bietet seinen Partnern dabei unter anderem „Sponsored Products“ im Online-Bereich sowie „Pop Up Space“ und digitale Schaufenster in den Filialen.

Über den Autor

Corinna Flemming Experte für Internationales

Nach verschiedenen Stationen im Redaktionsumfeld wurde schließlich das Thema E-Commerce im Mai 2017 zum Job von Corinna. Seit sie Mitglied bei den OnlinehändlerNews ist, kann sie ihre Liebe zur englischen Sprache jeden Tag in ihre Arbeit einbringen und hat sich dementsprechend auf den Bereich Internationales spezialisiert.

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