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Der frühe Vogel

Mazda zieht sich aus dem Carsharing zurück

Veröffentlicht: 22.08.2019 | Autor: Michael Pohlgeers | Letzte Aktualisierung: 22.08.2019
Frau am Steuer eines Mazdas

Der japanische Auto-Hersteller Mazda zieht sich komplett aus dem Bereich Carsharing zurück. Wie W&V berichtet, beende das Unternehmen die erst im vergangenen Jahr gestarteten Kooperationen mit der Deutschen Bahn, Lidl und Choice. 850 Mazda-Fahrzeuge konnten bisher über die Carsharing-App des Herstellers oder die Flinkster-App der Deutschen Bahn gebucht werden, heißt es weiter.

Mit Lidl hatte Mazda kooperiert, um den Kunden die Fahrzeuge schnell zugänglich zu machen: Der Discounter hatte Kundenparkplätze exklusiv für die Carsharing-Fahrzeuge von Mazda eingerichtet. Die bisherigen 850 Fahrzeuge sollen nun nach dem Ende ihrer Maximallaufzeit von zwölf Monaten nicht mehr ersetzt werden. 

Mazda begründet das Ende seiner Carsharing-Aktivität damit, dass diese sich nicht gerechnet habe. „Im Rahmen der partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn, Lidl und Choice haben wir wertvolle Erkenntnisse aus dem Projekt gewonnen. Langfristig ist jedoch leider der Betrieb der Flotte für uns wirtschaftlich nicht darstellbar“, erklärt Stefan Kampa von Mazda Deutschland laut W&V. 

Untersuchung: Darum funktioniert Phishing noch immer

Internet-Nutzer sollten inzwischen gelernt haben, zwielichtige Nachrichten mit Vorsicht zu betrachten und ihre Zugangsdaten niemals über den Klick auf einen Button in einer Mail einzugeben. Trotzdem funktionieren Phishing-Angriffe noch immer. Nun haben Google und die University of Florida laut Heise Online untersucht, woran das liegt.

Das Ergebnis: Phishing nutzt es aus, dass Menschen Täuschungen abhängig von Faktoren wie emotionale Intelligenz, kognitive Motivation, Stimmung, Hormone und sogar ihrer Persönlichkeit nicht erkennen. „Wir sind alle anfällig für Phishing, weil es die Art und Weise austrickst, wie unser Gehirn Entscheidungen trifft“, erklärt Daniela Oliveira, Associate Professor an der University of Florida. Vor allem glückliche und entspannte Menschen erkennen Betrug seltener, weil sie weniger wachsam sind. 

Cloud-Gaming: Stadia soll ein Milliarden-Publikum erreichen

Die Cloud-Gaming-Plattform Stadia von Google soll ab November für die ersten Nutzer verfügbar sein. Doch schon jetzt hat Google große Pläne für den neuen Dienst verkündet: „Die meisten Plattform erreichen ihr Maximum bei 100 bis 150 Millionen Nutzern. Wir schauen auf Milliarden“, erklärte Google-Manager Jack Buser nun auf der derzeit stattfindenden Gamescom in Köln, wie die Internet World berichtet

Stadia solle auch Kunden erreichen, die bislang nur wenig oder gar keinen Zugang zu Videospielen hatten. Buser zufolge habe das Unternehmen „etwas falsch gemacht“, wenn die Plattform „nur 100 oder 200 Millionen Menschen“ erreiche. Bei Stadia werden die Videospiele in Rechenzentren laufen, die Nutzer streamen nur Bild und Ton auf ihr Gerät. Damit soll die Anschaffung teurer Spiele-Hardware nicht mehr notwendig sein – eine Internet-Leitung mit 10 Megabit pro Sekunde sei die einzige Voraussetzung.

Über den Autor

Michael Pohlgeers Experte für Marktplätze

Micha gehört zu den „alten Hasen“ in der Redaktion und ist seit 2013 Teil der E-Commerce-Welt. Als stellvertretender Chefredakteur hat er die Themenauswahl mit auf dem Tisch, schreibt aber auch selbst mit Vorliebe zu zahlreichen neuen Entwicklungen in der Branche. Zudem gehört er zu den Stammgästen in den Multimedia-Formaten OnAir und OnScreen.

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