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Der frühe Vogel

Gericht stoppt Rodung für geplantes Tesla-Werk in Brandenburg

Veröffentlicht: 17.02.2020 | Geschrieben von: Hanna Behn | Letzte Aktualisierung: 17.02.2020
Tesla-Fabrik

Die Fertigstellung von Elon Musks geplantem Tesla-Werk in Brandenburg könnte sich verzögern: Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg stoppte aktuell die Rodungsarbeiten für die Giga-Fabrik des Elektroauto-Herstellers in Grünheide bei Berlin, meldet der Spiegel

Das Gericht reagierte damit auf einen Antrag der Umweltorganisation „Grüne Liga“, die noch am Freitag mit einem entsprechenden Antrag vor dem Verwaltungsgericht Frankfurt (Oder) gescheitert waren. Nach Auffassung der Verbände würde die Rodung die Trinkwasserversorgung gefährden, wie in einer Pressemitteilung der Organisation zu lesen ist.

Die Baumfällarbeiten auf dem 92 Hektar großen Waldstück hatten vergangene Woche Donnerstag begonnen, nachdem das Landesumweltamt dies genehmigt hatte. Seit Sonntag sind die Arbeiten nun mindestens solange pausiert, bis das Gericht abschließend über die entsprechenden Eilanträge der Grünen Liga entschieden habe. Eine abschließende Genehmigung für das Tesla-Werk stehe zudem noch aus, Tesla baue derzeit „auf eigenes Risiko“, heißt es. 

Sicherheit: Airbnb will alle Unterkünfte prüfen 

Damit Betrüger keine falschen Versprechungen machen, aber auch um Kriminalität zu verhindern, will Airbnb weltweit sieben Millionen Unterkünfte einer Sicherheitsprüfung unterziehen. Eine Software solle hierzu sowohl Adressen als auch Fotos auf deren Plausibilität testen, auch manuelle Prüfungen seien teilweise vorgesehen, wie der Tagesspiegel schreibt. Demnach gab Airbnb auch an, dass es bislang in einem von 2.000 Vermietungsfällen zu sicherheitsrelevanten Problemen gekommen sei, die es – auch wenn sie vergleichsweise selten seien – zu verhindern gelte. 

Im vergangenen Geschäftsjahr schrieb das Unternehmen erstmals seit zwei Jahren wieder rote Zahlen, Grund dafür seien unter anderem technische und administrative Kosten. Im September habe das Unternehmen zudem angekündigt, 150 Millionen Dollar in Sicherheitsmaßnahmen zu investieren. 

Facebook schaltet rund eine Million Fake-Konten pro Tag ab 

Um Fake-News, insbesondere mögliche Wahlmanipulation oder gefährliche Inhalte, auf Facebook angemessen begegnen zu können und diese im Zweifel zu verhindern, forderte Facebook-CEO Mark Zuckerberg bei der Sicherheitskonferenz in München klarere Regeln zum Umgang mit Meinungsfreiheit im Internet sowie zu politischer Werbung, meldet die FAZ. Es brauche gesetzliche Grenzen, an denen Privatunternehmen sich orientieren können.

Derzeit würde Facebook laut Zuckerberg täglich eine Million Fake-Konten löschen, bevor Nutzer diese sehen. Das gelänge bei etwa 99 Prozent der Inhalte zu Terrorpropaganda. Bei rassistischen Inhalten gelänge dies aber nur bei rund 80 Prozent der Beiträge, da diese schwieriger von Äußerungen zu unterscheiden seien, die sich kritisch mit dem Thema auseinandersetzen. 

Noch im Januar hatte die Social-Media-Plattform erklärt, dass es anders als Portale wie Twitter oder Google politische Anzeigen nicht unterbinden wolle, sondern den Nutzern mehr Kontrolle über die Inhalte geben zu wollen. 

Über die Autorin

Hanna Behn Expertin für: Usability

Hanna fand Anfang 2019 ins Team der OnlinehändlerNews. Sie war mehrere Jahre journalistisch im Bereich Versicherungen unterwegs, dann entdeckte sie als Redakteurin für Ratgeber- und Produkttexte die E-Commerce-Branche für sich. Als Design-Liebhaberin und Germanistin hat sie nutzerfreundlich gestaltete Online-Shops mit gutem Content besonders gern.

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