Digitale High-Fashion

Meta verkauft Designerkleidung für Avatare

Veröffentlicht: 23.06.2022 | Geschrieben von: Ricarda Eichler | Letzte Aktualisierung: 23.06.2022
Mark Zuckerbergs Avatar Fashion

Seit diesem Jahr gibt es bei den sozialen Netzwerken von Meta die Möglichkeit, sich ein virtuelles Ebenbild seiner selbst, einen Avatar, zu gestalten. In einem Instagram-Gespräch mit Eva Chen, Vice President für Modepartnerschaften bei Meta, kündigte Facebook-Gründer und Meta-CEO Mark Zuckerberg jetzt die Eröffnung des Meta Avatars Store an. In dem Shop gibt es neben zahlreichen kostenlosen Outfit-Optionen ausgewählte Stücke der bekannten Designermarken Balenciaga, Prada und Thom Browne.

Mehr Individualität im Metaverse

Seit einigen Monaten können Facebook- und Instagram-Nutzer und -Nutzerinnen ihre Stories und Nachrichten mit persönlichen Abbildern zusätzlich individualisieren. Die Avatare gab es davor lediglich in Metas eigenen VR-Anwendungen. Mit der Kooperation mit den High-Fashion-Marken Balenciaga, Prada und Thom Browne möchte das Unternehmen nun mehr Vielfalt bei der Ausgestaltung der Avatare bieten.

„Wir wissen, dass viele von euch sich und ihre Interessen gerne besser darstellen möchten, indem ihr eure Avatare mit der Kleidung der führenden Marken der Welt einkleidet“, heißt es in der offiziellen Ankündigung. Zur Ankündigung gab es außerdem eine kleine Modenschau, in der Mark Zuckerbergs Avatar einige der Looks präsentieren durfte. Darunter ein weißes Sommeroutfit von Prada sowie ein klassischer Anzug von Thom Browne.

Digitale Chance für Marken

Die kostenpflichtigen Designerstücke reihen sich neben einer Vielzahl an kostenlosen Outfits ein, mit welchen man seinen Avatar bereits ausgestalten kann. Nach eigener Aussage bietet Meta dabei über eine Quintillion an kostenfreien Outfit-Kombinationen an. Die neuen Outfits sollen nicht nur den Nutzern mehr Möglichkeiten bieten, sich auszudrücken. Auch Marken bieten sich durch digitale Mode neue Optionen, sich einem breiten Publikum zu zeigen. Wie Eva Chen im Ankündigungsvideo anmerkt, könnten vor allem kleine Marken und Designer davon profitieren, ihre Produkte zunächst bekannt zu machen und zu testen, bevor sie in eine physische Produktion investieren.

Der Meta Avatars Store öffnet im Laufe dieser Woche zunächst für US-Kunden seine Pforten. Die drei besagten Marken sind erst der Anfang, weitere Marken seien bereits im Gespräch, so Zuckerberg. Über die Preise der digitalen Designerstücke ist noch nichts bekannt. 

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Über die Autorin

Ricarda Eichler
Ricarda Eichler Expertin für: Nachhaltigkeit

Ricarda ist im Juli 2021 als Redakteurin zum OHN-Team gestoßen. Zuvor war sie im Bereich Marketing und Promotion für den Einzelhandel tätig. Das Schreiben hat sie schon immer fasziniert und so fand sie über Film- und Serienrezensionen schließlich den Einstieg in die Redaktionswelt.

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