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In den Top-Themen heute u.a.: Amazon und Google präsentieren glänzende Quartalszahlen und Apollo hat seinen eigenen Online-Shop an den Start gebracht.
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Top-Themen: Quartalszahlen von Amazon und Google, Apollo startet Online-Shop, Amazon Dash startet in London, Ikea mit „begehbarem Wohnzimmer“
| Kategorie: e-Commerce Tipps

Wer mehr Fans möchte, der muss dafür bezahlen, mag sich wohl Amazon gedacht haben. Deshalb vielleicht bietet das Internet-Unternehmen sein aktuelles Gewinnspiel nur für jene Kunden an, welche die Unternehmensseite auch auf Facebook "liken". EBay geht davon aus, dass Händler hierzulande kaum mehr Geld machen können und bietet ihnen deshalb als Rettung sein neues Aktionsgebot "International Verkaufen" an. Blöd nur, dass die E-Commerce-Studie des EHI Retail Institute eBay widerspricht und meint, dass sich auch hierzulande ganz gut Handel im E-Commerce betreiben lässt.

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10.000 Euro für mehr Likes?

Dass man Facebook-Likes genauso wie Follower auf Twitter gegen bare Münze einkaufen kann, dürfte unlängst bekannt sein. Auch, dass sich Unternehmen dieser unrühmlichen Methode bereits bedient haben. Facebook-Likes per Gewinnspiel zu bekommen ist da doch fast schon ein ritterlicher Akt? Das scheint sich vielleicht Amazon gerade mit seinem Gewinnspiel zu denken. Bis zum 25. Oktober kann jeder, vorausgesetzt er ist schon 18 Jahre alt und hat ein Facebook-Konto, daran teilnehmen. Für den Gewinner hat Amazon einen Gutschein im Wert von 10.000 Euro anzubieten, für die Verlierer leider nur die Facebook-Kampagnen. Denn jeder, der am Gewinnspiel teilnimmt, stimmt zu, dass „Funktionen im Zusammenhang mit sozialen Netzwerken aktiviert werden“, wie Amazon es nennt. Mit anderen Worten: Wer Amazon liket, kann am Gewinnspiel teilnehmen.

Neugeschäft als Gebot der Stunde

EBay scheint es gut mit seinen Händlern zu meinen und fordert sie zur Teilnahme am neuen Programm „International Verkaufen“ auf. Wie der fantasievolle Name schon vermuten lässt, bietet eBay seinen Kunden die Möglichkeit, eigene Produkte auch auf lokale eBay-Seiten in Italien, Spanien oder Frankreich etwa anzubieten. „Angesichts rückläufiger Wachstumsraten und enger werdender Margen beim Online-Shopping im heimischen Markt, ist Neugeschäft das Gebot der Stunde“, erklärt eBay fürsorglich in der Beschreibung. Wer sich gar bis zum 1. Januar 2014 anmeldet, habe für das „Internationale Verkaufen“ keine Gebühren für Angebote und Verkäufe.

E-Comerce: Wachstum hält an

Während eBay von „rückläufigen Wachstumsraten“ spricht, will die Studie "E-Commerce-Markt Deutschland 2013" das Gegenteil herausgefunden haben: „Der Gesamtmarkt der Top 1.000 Onlineshops ist in 2012 um 16,1 Prozent auf 29.5 Milliarden Euro angewachsen“, so die Studie. In Auftrag gegeben haben sie das EHI Retail Institute und die Statista GmbH.

Geschrieben von Giuseppe Paletta
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