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Heute im Newspreview: Burda investiert in Online-Marktplatz, Prada muss Umsatzverluste wegstecken und Amazon finalisiert Deals mit Musik-Konzernen.
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30.08.2016 – Burda investiert in Online-Marktplatz | Prada meldet Umsatzeinbruch | Amazon finalisiert Deals mit Musik-Labeln
| Kategorie: e-Commerce Tipps

Heute im Newspreview: Amazon liefert Wein zum Symbolpreis von einem Penny, PayPal hat das Verhalten von Verbrauchern untersucht und der ECC sieht Bedarf an mehr Online-Beratung bei Online-Shops.

Der Newspreview für den 13. Dezember 2013.

Amazon liefert Wein für 1 Penny

Amazon möchte in den USA bekanntlich unbedingt der größte Online-Händler für Weine werden und hat dazu schon mehrere Anläufe gestartet. Sein neuestes Programm Amazon Vine, das im vergangenen Jahr gestartet ist, wird jetzt mit einer neuen Marketing-Aktion von Amazon USA gefördert: Die Lieferung ausgewählter Weine für einen Symbolpreis von einem US-Penny. Amazon schreibt in der Ankündigung, dass sich bereits mehr als hundert Weinhändler der Aktion angeschlossen hätten und ihre Weine über Amazon für nur einen Cent liefern lassen. Die Aktion soll laut Auskunft von Amazon das Weihnachtsgeschäft mit Weinen ankurbeln und ist wie das gesamte Programm auf die USA beschränkt. Eine Aktion, wie man sie von Amazon kennt: Aggressives Marketing, das kleinen Händlern über kurz oder lang das Wasser zum Halst stehen lässt.

PayPal untersucht Verhaltensweisen von Verbrauchern

Bezahldienst und eBay-Tochter PayPal hat nach eigenen Angaben die Verhaltensweisen von Verbrauchern aus neun Ländern im Weihnachtstrubel verglichen. Demnach kaufen deutsche Verbraucher vor allem im Internet ein, weil sie einkaufen können, wann sie es möchten und weil sie glauben so besser sparen zu können. 16 Prozent der deutschen Verbraucher wollten laut PayPal für das Weihnachtsgeschäft völlig auf den Online-Einkauf verzichten. Von denjenigen aber, die online einkaufen werden, würden ganze 71 Prozent den Bezahldienst PayPal bevorzugen, sagt PayPal. Nicht das einzige Kuriose, dass PayPal herausgefunden haben will: „Rund 15 Prozent der Befragten setzen sich vor dem Rechner, weil sie dort beim Einkaufen Alkohol trinken können“, so PayPal.

Online-Kunden sehnen sich nach mehr Online-Beratung

Das ECC Köln hat in Zusammenarbeit mit dem französischen Kundenservice-Dienstleister iAdvize untersucht, worauf Online-Shopper in Sachen Service Wert legen und welche Relevanz Echtzeit-Serviceangebote für sie haben. Im dem Whitepaper kommen beide zum Schluss, „dass über die Hälfte der Online-Shopper (55,2 Prozent) Serviceangebote als absolut oder sehr wichtig erachten. Für weitere 34 Prozent sind Online-Services zumindest teilweise wichtig.“ Demnach hätten sogar rund 65 Prozent der Konsumenten schon einmal einen Kauf in einem Online-Shop abgebrochen, weil offene Fragen nicht beantwortet oder Probleme nicht gelöst hätten werden können. Click-to-Chat-Angebote könnten diese Quote verringern, so der Ratschlag von ECC und iAdvize. Da trifft es sich gut, dass iAdvize gerade auf solche spezialisiert ist.

Geschrieben von Giuseppe Paletta
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