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| Kategorie: e-Commerce Tipps

Was heute wichtig war: Technische Komplikationen beim Amazon-Marktplatz sorgen derzeit für viel Ärger bei den Händlern. Außerdem: Ebay-Chef Devin Wenig hat in einem Interview einige interessante Thesen aufgestellt, Lidl ändert im letzten Moment doch noch sein eigentliches Digitalkonzept und die siebtgrößte Reederei der Welt ist pleite.

Laptop bei Sonnenuntergang

(Bildquelle Abend-News: Anna Demjanenko via Shutterstock)

Amazon: Datenfehler sorgen für reichlich Unmut

Einige Amazon-Händler haben anscheinend derzeit mit technischen Komplikationen zu kämpfen, die sogar in manchen Fällen bis zur Konto-Suspendierung geführt haben sollen. Es geht dabei vor allem um vermeintlich verspätete Lieferungen, die bei den betroffenen Händlerkonten auftreten. So berichtet eine Händlerin, dass Amazon in 18 Fällen ein unkorrektes Versanddatum angezeigt hat, als dies in der Sendungsverfolgung der Fall war. Dadurch kam es sogar zu einer Verspätungsrate von 20 Prozent und zur letztendlichen Suspendierung des Kontos. Hier haben wir alle weiteren Details zu den Problemen beim Marktplatz von Amazon zusammengestellt.

Ebay: Devin Wenig im Interview

Ebay-Chef Devin Wenig wurde in einem Interview zu vielen interessanten Themen befragt. So ging es in dem Gespräch unter anderem um die Bedeutung von künstlicher Intelligenz in Bezug auf das zukünftige Online-Shopping. Davon hält Wenig einiges, denn: „AI ist nicht einfach nur ein Feature. Es ist vielmehr die nächste große kalkulierbare Plattform-Veränderung.“ Ebay will es deswegen gerade kleinen und mittelständischen Unternehmen ermöglichen, AI im Bereich Targeting für sich zu nutzen. Alle weiteren Aussagen des Ebay-Chefs, beispielsweise über Donald Trump und seine eigenen Shopping-Vorlieben, haben wir an dieser Stelle zusammengefasst.

Lidl: Radikale Änderung des Digitalkonzepts

Kurz vor dem offiziellen Start hat Lidl nun doch sein eigentliches Digitalkonzept über Bord geworfen. In den letzten Wochen und Monaten errichtete das Unternehmen in Berlin einige Geschäfte unter dem Namen „Lidl Express“, die vor allem Lebensmitteleinkäufe bereithalten sollten, die von Kunden online bestellt wurden. Doch nun sollen die Läden kurz vor der Eröffnung doch noch zurückgebaut werden. Warum es sich Lidl im letzten Moment doch noch anders überlegt hat, mutmaßen wir hier.

Hanjin: Großreederei wird abgewickelt

Nun steht endgültig fest, was sich bereits deutlich abgezeichnet hatte: Die Großreederei Hanjin ist pleite. Das hat ein Gericht in Seoul erklärt, weswegen das Unternehmen abgewickelt wird. Hanjin war bisher die siebtgrößte Reederei weltweit und die größte Südkoreas. Insgesamt handelt es sich um die größte Pleite in der Geschichte des Seetransportwesens. Alle weiteren Einzelheiten hat der Logistik Watchblog.

Geschrieben von Christian Laude
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