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„Populismus pur. Rechtsradikal, frauenfeindlich, menschenverachtend. Das ist einfach widerlich.“ – Die Reaktion auf die Sätze und Wörter, die vor der Twitter-Zentrale in Hamburg auf den Boden gesprüht wurden, ist eindeutig. Gesprüht hat die Worte der Autor und Satiriker Shahak Shapira – aber sie stammen nicht von ihm. Es handelt sich um Tweets, die sich noch immer auf der Plattform Twitter finden.

Shapira hatte in den sechs Monaten zuvor 450 Hass-Kommentare bei Facebook und Twitter gemeldet. Während Facebook den Großteil der 150 gemeldeten Posts entfernt hat, reagierte Twitter nur in neun Fällen und sah sich zu keiner Maßnahme gezwungen. Kein Verstoß gegen die Nutzungsbedingungen, erklärte das Unternehmen Shapira. Dabei handelte es sich bei den Tweets um explizite Hetze und Aufrufe zur Gewalt.

Der Satiriker ergriff drastische Maßnahmen und entschied sich, Twitter den Spiegel vorzuhalten. „Wenn Twitter mich zwingt, diese Dinge zu sehen, dann müssen sie es auch zu sehen bekommen!“, erklärt Shapira. 30 Hass-Tweets wählte er aus der Menge, die Twitter nicht gelöscht hatte, aus und sprühte sie vor der Zentrale in Hamburg auf den Boden. Die Aktion dokumentierte Shapira im Video - unser Video der Woche.

 

Geschrieben von Michael Pohlgeers
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